POLITIK


Mitteilung von Staatssicherheitsdienst und Verteidigungsministerium

Baku, 13. Dezember, AZERTAC

Nach der Unterzeichnung des am 10. November 2020 von den Präsidenten der Republik Aserbaidschan, der Russischen Föderation und dem armenischen Premierminister unterzeichneten Abkommens über einen vollständigen Waffenstillstand blieben einige armenische bewaffnete Formationen im Waldgebiet im nordwestlichen Teil des Dorfes Hadrut in der Region Khojavend (deutsch: Chodschawänd) in Aserbaidschan.

In den armenischen Medien wurden Berichte unter Berufung auf offizielle Kreise Armeniens verbreitet, diese bewaffneten Gruppierungen haben sich angeblich in einem Waldgebiet verlaufen. Für ihren Rückzug aus dem Hoheitsgebiet wandte sich die armenische Seite an das Kommando der Friedenstruppen der Russischen Föderation.

Die aserbaidschanische Seite schuf alle Bedingungen für den Rückzug der oben genannten armenischen bewaffneten Formationen aus dem Hoheitsgebiet. Russische Friedenstruppen, die in schlechten Wetterverhältnissen in diesem Gebiet ankamen, sprachen mit einem Lautsprecher mit den armenischen bewaffneten Formationen im Waldgebiet und erklärten, dass alle notwendigen Maßnahmen für ihre Evakuierung getroffen wurden.

Im Allgemeinen haben russische Friedenstruppen ihnen bisher gestellte Aufgaben zur Einhaltung des Waffenstillstands und der Evakuierung armenischer Soldaten aus dem Gebiet, die angeblich "vermisst" sind oder sich "verirrt" haben, verantwortungsbewusst und professionell erfüllt.

Diese armenischen bewaffneten Gruppierungen haben das Gebiet nicht verlassen, ganz im Gegenteil Kampfpositionen geschaffen und in den letzten Tagen terroristische Provokationen und Diversionsanschläge gegen Personen und Militärangehörige begangen, die im oben genannten Gebiet auf der aserbaidschanischen Seite Zivildienst leisten. Am 26. November 2020 wurden in dem von der Besatzung befreiten Dorf Sur in der Region Khojavend durch einen plötzlichen Angriff von Armeniern auf die in diesem Gebiet dienenden Armeeangehörigen des Verteidigungsministeriums 3 aserbaidschanische Soldaten getötet, zwei weitere verletzt. Darüber hinaus wurden am 8. Dezember ein weiterer aserbaidschanischer Soldat in der Nähe des Dorfes Hadrut in dieser Region getötet und ein Mitarbeiter des aserbaidschanischen Mobilfunkanbieters Azercell wurde schwer verwundet, als hier Kommunikations-und Übertragungsgeräte installiert wurden.

Angesichts dessen war der Staatssicherheitsdienst der Republik Aserbaidschan gezwungen, auf diesem Gebiet eine Anti-Terror-Operation durchzuführen.

Die ungerechtfertigten Anschuldigungen einiger armenischer leitender Organe und der armenischen Medien gegen russische Friedenstruppen und Aserbaidschan im Zusammenhang mit solchen Umständen sind inakzeptabel.

Auch die armenische Seite muss die Umsetzung der Bestimmungen der Waffenstillstandsvereinbarung sowie die Waffenruhe einhalten, den Frieden sichern und nicht mehr versuchen, verbleibende bewaffnete Formationen der armenischen Streitkräfte für Provokationszwecke einzusetzen, die Situation absichtlich zu verschärfen und solche Situationen für politische Zwecke innerhalb des Landes zu nutzen.

Die Republik Aserbaidschan hält sich an Bestimmungen der trilateralen Erklärung und bemüht sich zusammen mit den Friedenstruppen der Russischen Föderation weiter um die Gewährleistung des Friedens in der Region.

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