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Südkorea: Mindestens 88 Verletzte bei Brand in Hochhaus

Baku, 9. Oktober, AZERTAC

Bei einem nächtlichen Brand in einem 33-stöckigen Hochhaus in der südkoreanischen Stadt Ulsan sind mindestens 88 Menschen verletzt worden. Wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Rettungskräfte berichtet, hatten die meisten Betroffenen Rauch eingeatmet.

Bilder des südkoreanischen Fernsehens zeigten in der Nacht zum Freitag (Ortszeit), wie eine ganze Seite des Gebäudes in Flammen stand. Nach aktuellem Stand gab es bei dem Brand in der Millionenstadt im Südosten des Landes keine Schwerverletzten.

Bewohner flüchteten offenbar aufs Dach - Das Feuer wurde laut Yonhap zwar nach einigen Stunden größtenteils unter Kontrolle gebracht, die Lage in dem Gewerbe- und Wohngebäude sei um etwa zwei Uhr morgens jedoch noch unübersichtlich gewesen. Etwa 50 Menschen hätten sich in den oberen Teil oder auf das Dach des Gebäudes geflüchtet, um sich zu retten. Laut dem US-Sender ABC wurden auch von dort Menschen geborgen.

Das Feuer sei um etwa 23 Uhr am Donnerstag zwischen dem achten und zwölften Stock ausgebrochen und habe sich dann schnell nach oben ausgebreitet, hieß es. Starke Winde fachten es Berichten zufolge an. In Videos, die im Kurznachrichtendienst Twitter kursierten, war zu sehen, wie brennende Teile von dem Haus hinabstürzten. Ob wegen des Feuers akute Einsturzgefahr bestand, war unklar.

Laut BBC leben in dem Gebäude etwa 120 Haushalte, zudem gibt es Geschäfte. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Gebäude befanden, ist noch nicht bekannt. Auch die Brandursache ist noch unklar.

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