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US-Bundestaat Florida bereitet sich auf Ankunft von Hurrikan "Michael" vor

Baku, 10. Oktober, AZERTAC

Der US-Bundestaat Florida bereitet sich auf die Ankunft von Hurrikan "Michael" am Mittwoch vor. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) stufte den Wirbelsturm auf die vierte von fünf Hurrikan-Kategorien hoch. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometern.

Die Behörden in Florida warnen vor lebensgefährlichen Sturmfluten, Starkregen und kräftigen Sturmböen. Gouverneur Rick Scott sagte, "Michael" könnte für seinen Bundesstaat "der zerstörerischste Sturm seit Jahrzehnten" werden. An die Bevölkerung appellierte er: "Wenn man Sie zur Evakuierung auffordert, gehen Sie." Auch die Katastrophenschutzbehörde Fema forderte dazu auf, nicht zu warten und die Gegenden so bald wie möglich zu verlassen.

In Panama City Beach und anderen tief liegenden Gebieten wurden die Einwohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Von der Evakuierung sind 120.000 Menschen betroffen. "Wir wissen nicht, ob er unser Haus zerstören wird oder nicht", sagte ein Einwohner aus Panama City, der mit seiner Frau und zwei Kindern nach Alabama flüchtete.

Notstand ausgerufen - Vielen Tankstellen gingen bereits Treibstoff, Wasser und Eisbeutel aus. Es könnte zu Blitzüberflutungen in Gebieten kommen, die sich noch vom letzten Hurrikan, "Florence", erholen. Mehr als 30 Menschen kamen dabei ums Leben.

Scott mobilisierte 2500 Nationalgardisten. Für 35 Bezirke in Florida wurde der Notstand ausgerufen. Auch die Gouverneurin des benachbarten Bundesstaates Alabama, Kay Ivey, rief den Notstand aus. Dies ist zunächst ein verwaltungsinterner Schritt, der den Behörden eine schnelle Reaktion erlaubt.

In Kuba hat der Hurrikan bereits Felder überflutet, Straßen beschädigt und einige Häuser in der westlichen Provinz Pinar del Rio zerstört. Etwa 400 Menschen seien laut kubanischer Behörden aus tief liegenden Gebieten evakuiert wurden.

Katastrophenorganisationen in El Salvador, Honduras und Nicaragua meldeten 13 Todesfälle, als Dächer zusammenbrachen und die Bewohner von über die Ufer getretenen Flüssen weggetragen wurden.

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