WELT


Verletzte bei Erdbeben in Türkei und Iran gestiegen

Teheran, 24. Februar, AZERTAC

Die Zahl der Tote nach einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Osten der Türkei im Grenzgebiet zum Iran sind auf neun Menschen gestiegen. Dutzende Dörfer sind betroffen. Rettungskräfte suchen nach Überlebenden.

Auf türkischer Seite suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. Das türkische Gesundheitsministerium erklärte, 50 Menschen seien verletzt worden, neun von ihnen schwer. Nach Angaben der türkischen Regierung sind Dutzende Dörfer von dem Erdbeben betroffen, dessen Epizentrum laut US-Erdbebenwarte 47 Kilometer westlich der iranischen Stadt Choj und 90 Kilometer östlich der türkischen Stadt Van lag.

Innenminister Süleyman Soylu gab bekannt, dass mehr als 1000 Gebäude durch die Erschütterung einstürzten. Fernsehbilder zeigten, wie Menschen mit Schaufeln und bloßen Händen in den Trümmern nach Überlebenden gruben. Zerbrochene Möbel lagen auf zerstörten Straßen. In Decken gehüllt standen Menschen im Schnee vor ihren beschädigten Häusern.

Die iranische amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete, von dem Beben seien 43 Dörfer in der gebirgigen Gegend Kotur betroffen gewesen. Mindestens 75 Menschen seien verletzt worden. Der iranische Regierungsvertreter hatte zuvor im Staatsfernsehen gesagt, das betroffene Gebiet in der iranischen Provinz West-Aserbaidschan sei nicht dicht besiedelt, es seien keine Schäden bekannt.

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