GESELLSCHAFT


Weltbank sammelt 58 Milliarden Dollar für die ärmsten Länder

Baku, 14. Dezember, AZERTAC

Die Weltbank hat eine Rekordsumme zur Unterstützung der ärmsten Länder der Welt gesammelt. Insgesamt 82 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) kamen von 52 Ländern sowie aus Anleihen auf den Finanzmärkten zusammen - und gehen an die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA).

Das Geld werde den Ländern auch helfen, den "Herausforderungen des Klimawandels" zu begegnen, sagte Weltbankpräsident David Malpass.

Die IDA finanziert damit zinslose oder zinsgünstige Darlehen für Entwicklungsprojekte. 74 Staaten sollen davon profitieren, allein 53 Milliarden Dollar gehen nach Afrika. Insgesamt seien sieben Milliarden Dollar mehr als vor drei Jahren zusammengekommen. Es sei die größte Summe, die jemals an die IDA geflossen sei, sagte Malpass.

Äthiopien bekommt Entwicklungshilfe - Die äthiopische Regierung gab bekannt, dass sie für ehrgeizige Wirtschaftsreformen neun Milliarden Dollar aus Entwicklungshilfeprogrammen zugesagt bekommen habe. Zuvor hatten demnach bereits die Weltbank drei Milliarden Dollar und der Internationale Währungsfonds 2,9 Milliarden Dollar zugesagt.

Die Reformen des Regierungschefs und Friedensnobelpreisträgers Abiy Ahmed zielen insbesondere darauf ab, der hohen Inflation und dem Mangel an Devisen zu begegnen. Äthiopien legte in jüngster Zeit ein rasantes Wirtschaftswachstum hin. Dennoch zählt es weiterhin zu den ärmsten Staaten der Welt.

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