GESELLSCHAFT


Zahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer nahm um acht Prozent auf 2,45 Milliarden zu

Baku, 31. Oktober, AZERTAC 

Facebook hat im dritten Quartal Nutzer hinzugewonnen und glänzend verdient. Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich um rund 19 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz kletterte - angetrieben von boomenden Werbeeinnahmen - um 29 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar. Facebook übertraf damit klar die Erwartungen von Analysten.

Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer nahm um acht Prozent auf 2,45 Milliarden zu. Die Werbeerlöse schossen um 28 Prozent auf knapp 17,4 Milliarden Dollar nach oben. Das war mehr als von Fachleuten erwartet. Die Kosten stiegen um rund 32 Prozent auf 10,5 Milliarden Dollar. Nachbörslich legte der Kurs der Aktie zunächst deutlich zu.

Der Internetriese steht derzeit eigentlich stark unter Druck - vor der nächsten US-Präsidentschaftswahl 2020 gibt es erneut Vorwürfe, dass Facebook nicht genug gegen die Verbreitung von Propaganda und gefälschten Nachrichten unternimmt.

Außerdem droht Facebooks Prestigeprojekt, die digitale Währung Libra, zu scheitern. Immer mehr mögliche Partner ziehen sich aus dem Projekt zurück.

Auch das Thema Datenschutz verfolgt den Konzern weiter: Wegen des Cambridge-Analytica-Skandals hat der Konzern in Großbritannien an diesem Mittwoch nun doch ein Bußgeld von umgerechnet rund 580.000 Euro akzeptiert. Datenschützer sahen es als erwiesen an, dass der Konzern App-Entwicklern ohne rechtliche Basis Zugriff auf Kundendaten gewährt hatte. Das Management hat bereits angekündigt, dass neue Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre das Umsatzwachstum bremsen und zu deutlich höheren Kosten führen würden.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn durch drücken der Tasten ctrl+enter und senden Sie ihn uns

KONTAKT MIT DEM AUTOR

Füllen Sie die erforderlichen Stellen mit Zeichen* aus

Bitte geben Sie die Buchstaben wie oben gezeigt ein.
Egal, ob die Buchstaben groß oder klein sind