Apple bricht unter Tim Cook alle Rekorde
Baku, den 25. Januar (AZERTAG). Unter dem neuen Chef Tim Cook wächst Apple rasanter denn je. Noch nie hat der Konzern so viele iPhones verkauft, noch nie so viel verdient.
Apple ist so erfolgreich unterwegs wie noch nie. Eine gigantische Nachfrage nach den neuen iPhone-Handys und den iPad-Tabletcomputern hat den Gewinn im Weihnachtsquartal auf unterm Strich 13,1 Milliarden Dollar hochschnellen lassen. Das sind umgerechnet 10,1 Milliarden Euro und mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Nicht einmal zu den besten Zeiten unter Steve Jobs hatte Apple so viel verdient.
Zum Vergleich: Der über Jahre bestverdienende aller Technologiekonzerne - Microsoft - hat im gleichen Zeitraum die Hälfte verdient. Google kam nicht mal auf ein Viertel. „Das ist einfach der Wahnsinn“, lauteten die ersten Kommentare von Börsianern zu den Apple-Zahlen. Der Konzern übertraf die Erwartungen bei weitem. Nachbörslich schoss die Aktie um 8 Prozent hoch.
Apple hat alleine von seinem iPhone-Handy 37,0 Millionen Stück losgeschlagen und damit den bisherigen Rekord von 20,3 Millionen locker überboten. „Wir könnten nicht zufriedener sein“, sagte der neue Konzernchef Tim Cook in einer Telefonkonferenz. Viele Kunden hätten gewartet, bis das neue iPhone 4s im Oktober herausgekommen sei, und dann zugeschlagen, begründete Cook den gewaltigen Sprung bei den Verkäufen.
Auch bei den iPad-Tabletcomputern sprengte Apple mit 15,4 Millionen verkauften Exemplaren alle Rekorde. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Während beim iPhone mittlerweile die Android-Smartphones eine ernsthafte Konkurrenz sind („Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen“), sieht Cook das iPad nahezu konkurrenzlos.
„Ich habe auf die Zahlen geschaut, nachdem Amazon seinen Kindle Fire in den USA herausgebracht hat. Ich habe keine Ausschläge nach oben oder unten gesehen“, sagte Cook. Der kleine Tabletcomputer Kindle Fire kostet mit 199 Dollar nicht mal die Hälfte des günstigsten iPad. Das Gerät gilt als härtester Herausforderer, weil Amazon wie Apple jede Menge Inhalte zu bieten hat von Musik über Videos bis hin zu Büchern. Auch Mac-Computer waren der Renner mit 5,2 Millionen Verkäufen, was einem Zuwachs von 26 Prozent entspricht. Besonders beliebt waren die Notebooks.
Im Heimatmarkt USA ist Apple mittlerweile der drittgrößte Computerhersteller und bietet damit den Windows-PC die Stirn. Weltweit schafft es Apple nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner indes nicht in die Topliga. Die Nachfrage nach den iPod-Musikspielern ging allerdings weiter zurück und zwar um 21 Prozent auf 15,4 Millionen. Viele Menschen nutzen mittlerweile lieber ihr Smartphone zum Musikhören.