Aserbaidschan führt Dialog zu menschlicher Entwicklung und Klimaresilienz beim Globalen Sozialgipfel
Baku, 15. November, AZERTAC
Aserbaidschan, in seiner Rolle als COP29-Präsidentschaft, organisierte zusammen mit der UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (ESCAP) eine Sitzung zum Thema „Prinzipien der menschlichen Entwicklung für klimaresiliente inklusive soziale Entwicklung“ beim Zweiten Weltgipfel für soziale Entwicklung in Doha.
Die Sitzung, moderiert von Dr. Srinivas Tata, Direktor der Sozialabteilung von ESCAP, brachte Minister, hochrangige Beamte und internationale Partner zusammen, um zu erörtern, wie Länder Bildung, Gesundheit, anständige Arbeit und soziale Schutzsysteme in Strategien zur Klimaresilienz integrieren können.
Samir Scharifov, stellvertretender Premierminister von Aserbaidschan, stellte die in Baku 2024 ins Leben gerufenen „Baku-Leitprinzipien“ zur menschlichen Entwicklung für Klimaresilienz vor und erläuterte, wie diese Prinzipien als praktischer Rahmen dienen, um menschenrechtliche Aspekte in nationale Klima- und Sozialpolitik einzubetten.
Armida Salsiah Alisjahbana, UN-Untergeneralsekretärin und Exekutivsekretärin von ESCAP, betonte, dass eine Perspektive der menschlichen Entwicklung sicherstellt, dass Klimastrategien Gerechtigkeit, soziale Absicherung und Resilienz fördern – insbesondere für Frauen, Jugendliche, Migranten und informelle Arbeiter.
Vertreter aus Aserbaidschan, Brasilien, den Philippinen und der Kirgisischen Republik teilten nationale Erfahrungen zur Integration von Sozialschutz, nachhaltiger Urbanisierung und geschlechtergerechter Politik in Klimaresilienzpläne.
Abschließend erklärte Elmar Mammadov, Leiter der Abteilung für Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Außenministerium von Aserbaidschan, dass diese Sitzung verdeutlichte, wie wichtig Inklusion und Kreativität sind, und eine wichtige Grundlage für zukünftige globale, regionale und lokale Initiativen bildet, einschließlich des 13. Weltstädteforums (WUF13) in Baku 2026.