Aserbaidschan: Schweigeminute für Opfer der Tragödie vom 20. Januar 1990
Baku, 20. Januar, AZERTAC
Um 12:00 Uhr Ortszeit wurde in Aserbaidschan eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer der blutigen Ereignisse vom 20. Januar 1990 in Baku und anderen Städten des Landes abgehalten.
Im ganzen Land gaben Boote, Fahrzeuge und Züge entsprechende Signale. Vor staatlichen Gebäuden in Städten, Bezirken, Dörfern und Gemeinden wurden die Staatsflaggen auf Halbmast gesetzt.
Die Tragödie vom 20. Januar jährt sich in diesem Jahr zum 36. Mal. Das aserbaidschanische Volk ehrt jedes Jahr das liebe Andenken von allen Märtyrern mit tiefem Respekt.
Seit den frühen Morgenstunden besuchen Tausende Menschen aller Altersgruppen die Märtyrerallee, um der Opfer der Tragödie zu gedenken.
Anlässlich des 36. Jahrestages der Blutigen Januar-Tragödie finden im In- und Ausland Gedenkveranstaltungen statt.
Die blutige Tragödie vom 20. Januar war ein schweres Militärverbrechen der damaligen Führung der UdSSR gegen unschuldige Menschen, die für Freiheit und Unabhängigkeit ihres Vaterlandes eintraten.
Seit den frühen Morgenstunden des 20. Januar gedenken die Besucher der Märtyrerallee mit Ehrfurcht des Andenkens der heldenhaften Söhne des Vaterlandes und legen frische Blumen auf ihre Gräber nieder.