Aserbaidschans verborgener Schatz: Mausoleum „Sieben Kuppeln“ in Schamachi VIDEO
Schamachi, 11. September, AZERTAC
Das Mausoleum „Sieben Kuppeln“ zählt zu den seltenen Meisterwerken der aserbaidschanischen Architektur des 19. Jahrhunderts. Die „Sieben Kuppeln“ sind nicht nur eine Ansammlung aus Stein errichteter Grabmäler, sondern zugleich ein historisches Zeugnis über die Familie und Dynastie von Mustafa Khan, dem Khan von Schirwan.
Die sieben Mausoleen des Komplexes wurden zwischen 1816 und 1865 erbaut. Sie sind achteckig gestaltet und bestehen aus kunstvoll behauenen Steinen – ganz im Einklang mit den architektonischen Traditionen Aserbaidschans.
In den Mausoleen sind u. a. Mustafa Khans Mutter Bibikhanum Begüm, seine Ehefrauen Asiya Begüm und Khan Bika sowie sein Sohn Azad Khan bestattet. Auf einem der Mausoleen ist auch der Name des Baumeisters, Usta Taghiı, verewigt – ein deutliches Zeichen der hohen Wertschätzung, die man in jener Zeit der Baukunst und ihren Meistern entgegenbrachte.
Der Komplex ist sowohl architektonisch als auch historisch von großem Interesse. Er ist nicht nur für Historiker, sondern auch für Touristen, die das kulturelle Erbe von Schamachi näher kennenlernen möchten, ein spannendes Ausflugsziel.