Bakuer Erklärung zu Künstlicher Intelligenz und Menschenrechten verabschiedet
Baku, 18. Juni, AZERTAC
Die Bakuer Erklärung zu Künstlicher Intelligenz und Menschenrechten wurde im Abschluss des Internationalen Baku-Ombudsmann-Gipfels mit dem Titel „Menschenrechte im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Chancen, Risiken und Verantwortlichkeiten“ verabschiedet.
In der Erklärung wird betont, dass der Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Menschenwürde bei der Entwicklung und Anwendung von Technologien der Künstlichen Intelligenz eine vorrangige Priorität darstellen muss.
Das Dokument empfiehlt den Mitgliedstaaten, menschenrechtsbasierte, sichere, transparente und verantwortungsvolle Governance-Mechanismen für Künstliche Intelligenz zu entwickeln, den Datenschutz zu gewährleisten, algorithmische Verzerrungen zu verhindern und eine wirksame rechtliche Aufsicht einzurichten.
Ebenso wird als wesentlich angesehen, die Auswirkungen von KI-Systemen auf die Menschenrechte in allen Phasen zu bewerten, menschliche Kontrolle bei Entscheidungsprozessen sicherzustellen, personenbezogene Daten zu schützen und die Cybersicherheit zu stärken.
Darüber hinaus behandelt die Erklärung die Entwicklung unabhängiger Überwachungs- und Prüfmechanismen gegen algorithmische Diskriminierung, die Stärkung des Schutzes gefährdeter Gruppen, die Förderung digitaler Bildung sowie die Intensivierung der Bekämpfung von Desinformation und Hassrede.
Das Dokument enthält zudem einen Aufruf zur erweiterten Zusammenarbeit zwischen Ombudsinstitutionen und internationalen Partnern sowie zur Sicherstellung, dass der Privatsektor die Menschenrechte achtet.