Die Armenier werfen Giftstoffe in den Fluss Indschitschay ab
Baku, den 23. November (AZERTAG). Der Fluss Indschitschay, der vom Berg Murovdag entspringt und die okkupierten aserbaidschanischen Dörfer Gulistan und Talysch, in den die armenischen Militärtruppen stationiert sind, durchfließt, wird seitens Armenier stark verpestet und verschmutzt.
Wie es der AZERTAG vom Ministerium für Umweltschutz und Naturessourcen mitgeteilt wurde, erkannten am 19. November die Dorfbewohner von Tapgoyunlu gegen 14.00-15.00 Uhr stark aufschäumendes Schwallwasser im Fluss Indschitschay - der einzigen Trinkwasserquelle des Dorfes. Die territoriale Zweigstelle Nr. 13 (Goranboy, Samuch, Naftalan, Daschkesan, Göygöl) des Ministeriums für Umweltschutz und Naturressourcen wurde sofort darüber in Kenntnis gesetzt.
Zwecks der Einschätzung der extremen ökologischen Lage wurde eine Einsatzgruppe gebildet, die in Kürze mittels mobiler Kontrollmeßgeräte Wassermessungen vorgenommen hatte.
Die entnommenen Wasserproben wurden im analytischen Laboratorium des Ministeriums einer Analyse an Gehalt der chemischen Schadstoffe unterzogen. Im Ergebnis wurde ernsthafte Verschlechterung der Wasserqualität festgestellt. Die Analysen erweisen, dass der Wasserstoffbestand im Fluß Indshitschay, dessen Gewässer der Gruppe von Hydrogenkarbonatwässern zugerechnet wird, heftig heruntergefallen ist. Infolgedessen ist das Sauerstoffregime im Wasser gestört worden. Im Bestande des Wassers liegt der Prozentsatz der gefährlichen Immissionen - grenzflächenaktiven Substanzen, Stickstoffverbindungen, insbesondere Ammoniak- und Metallverbindungen etliche Male über den Stand.
Die chemischen Analysen und Probeentnahmen aus dem Flusswasser werden gegenwärtig fortgesetzt.