Ein leuchtendes Beispiel unseres Kulturerbes: Festung Schuscha VIDEO
Schuscha, 20. November, AZERTAC
Die Stadt Schuscha, die als Kulturhauptstadt Aserbaidschans und als Juwel des gesamten Kaukasus gilt, ist reich an historischen, kulturellen und architektonischen Denkmälern. Eines dieser Denkmäler ist die Festung Schuscha, deren Grundstein 1752 von Panahali Khan Dschawanschir, dem Khan von Karabach, gelegt wurde.
Die Festung Schuscha hatte drei Haupttore: das Gändschä-, das Irawan- und das Agoglan-Tor. Alle drei Tore werden häufig in historischen Quellen erwähnt und sind auch in den Stadtplänen von Schuscha aus dem 19. Jahrhundert verzeichnet. Heute sind zwei dieser Tore – das „Gändschä“- und das „Agoglan“-Tor – erhalten geblieben.
Die Festung hat Schuscha über viele Jahre hinweg vor Angriffen fremder Invasoren geschützt. Im Jahr 1795 konnte Agha Mohammad Schah Qajar, obwohl er die Stadt mit 80.000 Soldaten einen Monat lang belagerte, Schuscha nicht einnehmen. Auch in der Gegenwart hat die Festung ihre strategische Bedeutung nicht verloren. Während des 44-tägigen Vaterländischen Krieges nutzten unsere Soldaten nach der Befreiung von Schuscha die Festung, um sich gegen Gegenangriffe zu schützen. Während der Besatzung der Stadt wurde die Festung stark beschädigt. Nach der Befreiung der Stadt wurde ein Großteil der Festung restauriert.
Die Festung Schuscha gehört zu den Orten, die von Touristen, die die Stadt besuchen, mit großem Interesse besichtigt werden.