Eröffnung des COP29-Klimawandel-Sommercamps in Schamachi
Schamachi, 26. August, AZERTAC
Am Montag fand im aserbaidschanischen Schamachi die feierliche Eröffnung des COP29-Klimawandel-Sommercamps statt. Die Veranstaltung bringt junge Pädagoginnen und Pädagogen aus 20 Ländern zusammen und läuft bis zum 29. August.
In seiner Eröffnungsrede betonte Mukhtar Babayev, Präsident von COP29 und Klima-Beauftragter des Präsidenten Aserbaidschans, die zentrale Rolle von Umweltbildung:
„Wir fördern grüne Bildungsprogramme in Schulen und Universitäten, um Klimathemen der jungen Generation näherzubringen.“
Mit seiner malerischen Natur, der gut ausgebauten Infrastruktur und der kurzen Distanz zur Hauptstadt Baku (120 km) erwies sich Schamachi als idealer Ort für die Veranstaltung. Babayev hob zudem die große Beteiligung der Zivilgesellschaft an COP29 hervor – mit über 16.000 Freiwilligen, darunter auch viele junge Menschen.
Nigar Arpadarai, UN-Klimabeauftragte und Abgeordnete des aserbaidschanischen Parlaments, betonte die Bedeutung der Jugend für den Klimaschutz:
„Der Einsatz junger Menschen bei COP29 zeigt, wie sehr sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“
Leyla Hasanova, Jugend-Klimabeauftragte von COP29 und Vorsitzende der Jugendorganisation der Bewegung der Blockfreien Staaten (NAMYO), erinnerte an die erste Ausgabe des Sommercamps im Vorjahr und sprach von der Weiterführung eines Traums:
„Klimaschutz beginnt mit Bildung – und mit jungen Menschen, die Werkzeuge und Wissen erhalten, um die Zukunft aktiv zu gestalten.“
Das Camp zielt darauf ab, angehende sowie aktive Lehrkräfte mit dem nötigen Wissen und pädagogischen Methoden auszustatten, um Klimawandel effektiv im Unterricht zu vermitteln, lokale Projekte anzustoßen und globale Bildungsziele wie „Bildungspartnerschaft für Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ zu unterstützen.
Partner der Veranstaltung sind u. a. UNESCO, UNICEF, UNFCCC, IRENA, das UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen, die Stiftung für Umwelterziehung (FEE) sowie regionale Partner wie der Öffentliche Verband für Regionalentwicklung (RIIB).