Geheimnisvoller historischer Ort – Höhlenkomplex Keschtschidagh VIDEO
Aghstafa, 18. September, AZERTAC
Das staatliche historisch-kulturelle Schutzgebiet Keschtschidagh liegt 75 Kilometer vom Zentrum des Bezirks Aghstafa entfernt, an der Grenze zu Georgien. In diesem historischen Areal befinden sich die dreistöckige, 11 Meter hohe Keschtschigala (Wächterburg) aus der frühen Mittelalterzeit, die zu Verteidigungszwecken errichtet wurde, 7 natürliche und 69 künstliche Höhlen, zwei albanische Tempel, der Pilgerort „Quelle der Macht“ („Qüdrət bulağı“), rund 150 Kurgane (Grabhügel), 6 Wohnlager, zahlreiche Unterschlüpfe, Vorratslager und Wasserbrunnen.
Dieser Höhlen- und Tempelkomplex, dessen einzigartige und majestätische Erscheinung jeden Besucher fasziniert und in seinen Bann zieht, und als steinernes Buch der alten Heimat gilt, war über Jahrtausende hinweg ein Zufluchtsort für Sonnen- und Mondanbeter, Zoroastrier sowie Christen.
Das Schutzgebiet ist reich an archäologischen Sach- und Kulturgütern sowie historischen, architektonischen und religiösen Denkmälern, die von der Steinzeit bis in die moderne Zeit reichen.
Um die in den dunklen Höhlen des staatlichen Schutzgebiets Keschtschidagh verborgenen Wahrheiten der Geschichte zu erforschen und zu verstehen, reicht es nicht aus, diese Stätten nur zu sehen und zu beobachten – man muss sie fühlen, hören und ihnen zuhören.