Im ukrainischen Radio von Armeniens Okkupationspolitik gegen Aserbaidschan gesprochen
Kiew, 19 Februar, AZERTAC
Die Armenier nutzten am Vorabend des Zusammenbruchs der UdSSR mit Hilfe ihrer Unterstützer im nahen und fernen Ausland die Gelegenheit für die Verwirklichung ihrer Idee ”Großes Armenien“ aus und erhoben Gebietsansprüche auf die Region Berg-Karabach Aserbaidschans. Jedes Mal wurden die Gebietsansprüche in Bezug auf Karabach von außen, auf Propaganda, Hetze und Druck von Armenien auf die Tagesordnung gebracht. Im Zuge dieser Annexionspolitik wurden 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans von armenischen Truppen besetzt. Sie halten jene Territorien noch immer besetzt.
AZERTAC zufolge sagte das der Botschafter Azer Khudiyev in einem Interview für den öffentlichen Radio der Ukraine.
Der Botschafter sprach in seinem Interview Armeniens Okkupationspolitik gegen Aserbaidschan in verschiedenen Epochen der Geschichte an und machte darauf aufmerksam, dass Terrorismus, Okkupation zu einer Staatspolitik von Armenien wurde.
Als der aserbaidschanische Diplomat die Frage des ukrainischen Journalisten über die Stellung des armenischen Premierministers Paschinyan zum Bergkarabach beantwortete, sagte er: “Paschinyan tut noch keinen entscheidenden Schritt zur Konfliktlösung. Die armenische Führung bezieht eine unkonstruktive Position am Verhandlungstisch. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete im Jahre 1993 vier Resolutionen über den bedingungslosen Rückzug armenischer Truppen aus besetzten Geländen Aserbaidschans. Armenische Seite ignoriert diese Beschlüsse. Das militärische Eingreifen ist nicht ausgeschlossen, falls der Konflikt seine friedliche Lösung nicht findet. Die territoriale Integrität Aserbaidschans sollte wiederhergestellt und respektiert werden, weil Armenien bisher umliegende sieben Bezirke Aserbaidschans noch besetzt hält, die nicht zum Karabach gehören“, so de Botschafter.