Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Kurzer Kommentar des Beitrags von Wladimir Kazimirov

Baku, den 9. Januar (AZERTAG). Auf der Webseite der armenischen Nachrichtenagentur REGNUM, die einen Sitz in Moskau hat, und faktisch unter der Kontrolle von Armeniern steht, wurde ein Artikel vom Lobbyisten des Außenministeriums von Armenien Wladimir Kazimirov mit dem Titel „Würde es ein neuer Zug nach Berg-Karabach sein? veröffentlicht.(Http :/ / regnum.ru/news/polit/1610724.html).

Diesmal werden wir auf den Artikel des Autors nicht mit einem vollständigen Gegenartikel, sondern mit kurzen Kommentaren reagieren. So:

„Ist Baku wirklich bereit, sich ins neue Schlachtfeld zu stürzen?“

Ja.

„Was motiviert Baku dazu und was hindert es dabei?“

Der Faktor, der es dazu anregt, ist das Konzept des Vaterlandes- das ist eben derjenige Faktor, von dem sich die Volksmilizen von Kozma Minin und Dmitri Pozharsky, Partisanenabteilungen von Denis Davydov, Alexander Seslavin, Alexander Figner, Alexei Fedorov, Alexander Saburov Sidor Kovpak, Millionen von russischen und sowjetischen Soldaten leiten ließen! Und was hindert? Es gibt keine Hindernisse.

„Hat die internationale Gemeinschaft genug Drosselwirkung?“

Die internationale Gemeinschaft hatte immer Eindämmungsmittel und hat noch heute. Sogar damals, als Armenien aserbaidschanische Gebiete besetzten, als auch heute, in der Zeit, während Aserbaidschan dieser Besatzung ein Ende setzen will. Keine Lust - weder damals noch jetzt.

„Es ist seit langem bekannt, dass die im Konflikt stehenden Seiten in der Karabach-Frage widersprechende Haltungen beziehen. Eine der Hauptursachen von langwierigen und noch wenig ergebniswirksamen Verhandlungen ist ein tiefes gegenseitiges Mißtrauen von am Konflikt teilnehmenden Seiten. Und die Wahrscheinlichkeit für einen Wiederbeginn des Krieges verschärft es noch.“

Es ist nicht so. Man könnte so meinen, wenn das Vertrauen hergestellt würde, dann werden antinomische Positionen auf eine wundersame Weise verschwinden. Es gibt einen anderen Grund für die gegensätzlichen Positionen der Seiten. Armenien will Karabach einnehmen, und Aserbaidschan will Karabach zurückgewinnen. Die Positionen schließen sich gegenseitig aus, und sie werden sich nicht ändern, ob es gegenseitiges Vertrauen gibt, oder nicht vorhanden ist.

Weiter!

„Die Fehler, die in den Jahren 1991-1994 Jahren begangen sind, werden die aserbaidschanische Führung für lange Zeit psychologisch weiter bedrücken. Weil die Möglichkeiten von Aserbaidschan auch damals noch viel größer war, als Potenzial der Armenier. Das Geheimnis liegt gerade in der Umsetzung dieses Potenzials.“

Ist es wirklich „höher“? Heute ist die Diskrepanz zwischen den Kräften von beiden Seiten viel größer als zuvor. Damals waren die Kräfte relativ gleich. Ja, das stimmt, die Armenier hatten viele Panzer erbeutet. Aber die Ursache der Misserfolge war anders. Das ist der Gegenstand einer anderen Diskussion, worin der Grund gerade liegt.

„Die Besetzung von 7 Bezirken durch Armenier reizt die Aserbaidschaner. Dies gibt ihnen eine Reihe der wichtigsten Motivationen, doch die Überlebenschance der Armenier ist viel stärker.“

Dieser „Stimulus“ war irgendwie ein wenig bemerkbar im Sommer 1992, damals verließen die Armenier das Schlachtfeld, Waffen und ergriffen die Flucht. Nebenbei sei erwähnt, dass auch die Aserbaidschaner zu jener Zeit nicht wenige Kriegstechniken erbeutet hatten. Wenn Kazimirov damals die Positionen von aserbaidschanischen Soldaten besucht und mit ihnen gesprochen hätte, dann würde er viel Interessantes erfahren. Insbesondere würde er sich über den „Stimulus“ der armenischen Seite erkundigen und eine Menge Trophäen sehen.

Was die „Überlebenschance“ betrifft, können die Karabach-Armenier in Armenien auch weiterhin ruhig „überleben“, wie die ehemalige aserbaidschanische Bevölkerung von Armenien in Aserbaidschan „überlebt“.

„Die Überwindung der befestigten Linie der Verteidigung der Armenier in Karabach würde viel Zeit in Anspruch nehmen und zahlreiche Opfer kosten. Um die Berge zu besteigen, bedeutet, auf neue Hindernisse zu stoßen. Und Baku kann sich auf diesen „Blitzkrieg“ nicht verlassen.“

Das ist wahr und wir wissen sehr genau, dass unser Weg nicht so leicht ist. Wir müssen uns noch viel Mühe geben.

„... Und das gibt genügend Zeit für aktive internationale Intervention.“

Kommt Zeit, kommt Rat. Schauen wir mal. Als gegen die aserbaidschanische Bevölkerung in Berg-Karabach der Völkermord verübt worden war, gab es keine internationale Einmischung und die Kriegshandlungen dauerten noch weitere zwei Jahre. Es gab keine „Blauhelme“, die wir im Kriegsgebiet bemerkt haben.

„Es ist egal, zu welcher List auf internationaler Ebene gegriffen wird, es ist zweifellos, dass dessen Baku beschuldigt wird, falls der Krieg wieder ausbricht“.

Wirklich? Die Schuld von Baku, seine armenisch besetzten Territorien zu befreien, wird gleich so sein, wie die Schuld der Roten Armee in einer Gegenoffensive um Moskau und Stalingrad gewesen war.

„Seine (Baku) Hauptbeweis ist - die Besetzung von Rayons der Republik Aserbaidschan -ist seit langem devalviert worden: die Ausbreitung der Okkupation ist eine direkte Folge der Tatsache, dass die Führung in Baku den Krieg mit eitlen Hoffnungen auf den Sieg verzögert hat. Nur diejenigen, die nicht erkennen, und dies nicht eingestehen wollen, dass der Ursprung der Besatzung eben daran liegt.“

Wladimir Nikolajewitsch? Vielleicht sind Sie unaufrichtig. Der Ursprung der Besatzung ist, dass Armenien einen Teil des Territoriums von Aserbaidschan annektiert hat und ihn seinem Territorium einverleiben will.

„Und der Grund für die Verzögerung der Rückgabe von Gebieten sei, dass Baku den Frieden in Karabach nicht gewährleistet“.

Baku kann für Armenien den Frieden erst nach einer freiwilligen Befreiung von besetzten Gebieten - Berg-Karabach einschließlich angrenzenden sieben Bezirken garantieren. Und Baku kann für Karabach keine Sicherheit gewährleisten, weil es eine Garantie für sich nicht geben kann. Das könnte man damit vergleichen, wie Stalin eine „Garantie des Friedens“ im besetzten Teil der Sowjetunion gibt.

„Lassen Sie uns nicht vergessen, dass das am 12. Mai 1994 unterzeichnete Waffenstillstandregime bedingungslos und fristlos ausgefertigt worden sei, d.h, dass es noch bis zum heutigen Tag in Kraft sei.“

Kann es sein, das es wirklich „unbefristet“ ausgefertigt ist? Und warum der Ausdruck „bedingungslos“ nicht zu Gunsten der einen sondern der anderen Seite interpretiert werden darf? Das offizielle Baku kann auch ebenso reagieren, dass das Fehlen des Wortes „unbefristet“ im Text des Vertrages auch dies bedeutet, dass es fristlos ist.

„Es gibt eine Reihe von Konflikten, die auf ihre Lösung noch seit langem warten (Zypern - seit 1974).“

Die Geduld von Zyprioten kann für uns nicht als Vorbild hingestellt werden.

„Der Bruch der Waffenruhe wird von vielen Staaten verurteilt werden.“

Diese Verurteilung ist nicht stärker als Bruch des Friedens noch am Ende des Jahres 1987, als der Konflikt begann, und der Tatsache der 20-jährigen Besetzung...

„In die Liste von Verurteilungen werden zugleich viele andere Fakten eingetragen werden: hartnäckige Weigerung von Baku, die Truppen aus der Demarkationslinie abzuziehen...“

Einschließlich hartnäckiger Verzicht Armeniens auf den Abzug seiner Truppen von aserbaidschanischen Gebieten, wie in zahlreichen Resolutionen von UNO, dem Europarat, der Europäischen Union, der Bewegung der Blockfreien, NATO, den Aufrufen von nationalen Parlamenten und in vielen anderen Dokumenten gefordert wird...

„Eine Vereinbarung über Nichtgewaltanwendung in Konfliktlösung ...“

Und Aserbaidschan tritt dafür ein! Aber die Gewaltanwendung (und alle ihre Folgen) sollten nicht „von nun an“, sondern „bis jetzt“ für illegal erklärt werden, weil die Gewalt bereits angewendet wurde. Und man muss der Besatzung, die als Folge der rechtswidrigen Anwendung von Gewalt gilt, ein Ende setzen. Und es ist interessant, wie es gelingt: Hitler nimmt die Hälfte des Landes ein, und dann schlägt Stalin vor, einen Vertrag über die Nichtgewaltanwendung in der Frage der Lösung vom deutsch-sowjetischen Konflikt abzuschließen. Und dann begannen die Deutschen eine Politik der Besiedlung des besetzten Teils von der Sowjetunion. Ist es angebracht? Schickt es sich?

Einen möglichen Frieden kann es nicht in der Mitte des Krieges, sondern nach der Beseitigung ihrer Folgen geben. Man muss nicht einfach damit aufhören, um weiter nicht zu verschmutzen, sondern ihn entsorgen. Die Okkupation ist eine Folge der illegalen Verschmutzung. Oh, mein Herr, warum legen wir immer keinen Wert auf offensichtliche Ding? Ist das wirklich so, dass man in der Welt die Aserbaidschaner für so naiv hält, dass sie sich leicht betrügen lassen?!

Also, wir wiederholen nochmals, Aserbaidschan ist dafür! Armenien soll seine Truppen aus der Staatsgrenze abziehen, und somit wird man die Gewaltanwendung nicht mehr nötig haben, weil es dann keinen Konflikt geben wird.

„Die Scharfschützen sollen aus den vordersten Positionen abgeleitet werden ...“

Und warum, nicht die Truppen, sondern Scharfschützen?

„Die Zwischenfälle sollen untersucht werden...“

Einschließlich die Vernichtung der zivilen Bevölkerung der ganzen Stadt, die heute von der armenischen Führung und ihren Helfershelfern bestritten wird?

„Noch dazu wird die Heroisierung und Freisprechung des Mörders Ramil Safarov durch das Ilham Aliyevs Team hinzugefügt werden“.

Ebenfalls Mörder und Terroristen wie Gurgen Yanikyan, Varuzhan Garabedyan, Ampik Sassunyan, Monte Melkonyan, die Nazi-Generäle Garegin Nzhdeh, Drastamat Kanayan, die in Armenien als Helden bezeichnet werden. Sprechen Sie zu Ende Wladimir Nikolajewitsch, Reden Sie aus. Hat ja jemand von Ihren Verwandten auf den Schlachtfeldern des Großen Vaterländischen Krieges sein Leben heldenhaft gelassen. Wir lassen Sie wissen, dass in Armenien zu diesen zwei Halsabschneidern und Nazis die Denkmäler errichtet sind, sogar die Medaille „Garegin Nzhdeh“ gestiftet ist. In Aserbaidschan gibt es weder eine Medaille „Ramil Safarov“ noch Straße. So sprechen Sie zu Ende.

„Auch in internationalen Organisationen wird für Aserbaidschan ein ungünstiger Hintergrund entstehen“.

Das aserbaidschanische Volk wird seine Hoheitsgebiete nicht von einem „ungünstigen Hintergrund in internationalen Organisationen“ sondern aus der Armee des konkreten Feindes befreien.

„Eine friedensstiftende Rolle der OSZE wird praktisch abgelehnt werden.“

Es ist seit langem abgelehnt worden, genau betrachtet, die Vermittler haben sich völlige schwach gezeigt, um den Status quo zu ändern.

„Co-Vorsitzunden der MG der OSZE werden die Wiederaufnahme der Kriegshandlungen bestimmt verurteilen.“

Man soll nicht die Wiederaufnahme der Kriegshandlungen sondern die Tatsache der Weitererhaltung der Besatzung als erste Ursache dafür verurteilen.

„Die Stellung von Moskau, das im Jahr 1994 mit Hilfe von GUS-Staatschefs zur Versöhnung eines Stillstands beigetragen hat, kann eine Bedingung auferlegt werden.“

Lasst uns nicht aus dem Kaffeesatz wahrsagen.

„Es wird die Pflicht Aserbaidschans dem Europarat gegenüber verletzt werden, um den Konflikt mit friedlichen Mitteln zu lösen.“

Armenien hat die Beschlüsse dieser Organisation, einschließlich Pflichten zur Respektierung und Einhaltung der Resolution Nr.1416 von PACE seit langem verletzt. Lesen Sie Artikel 1 und 2 von diesen Resolutionen.

„Daneben wird auch erwähnt werden, Baku habe in den Jahren 1993-94 für lange Zeit die Anforderungen der Resolutionen von VN über die Einstellung von Kriegshandlungen nicht erfüllt.“

Diese Geschichte haben wir bereits 20 Mal gehört und 20 Mal auch entlarvt. Derzeit erinnern sich an diese Geschichte und beziehen sich darauf bloß nur solche politische Pygmäen, wie Schawarsch Kotscharyan und Eduard Scharmazanov. Nun wird Ihre These, Wladimir Nikolajewitsch, in der Welt nicht anerkannt. Es ist schon die höchste Zeit für Sie, diese Geschichte aufzugeben.

„Neue UN-Resolution mit der Aufforderung sofort Kämpfe aufzuhören, ist sehr wahrscheinlich“.

Armenien ignorierte erfolgreich 4 solche Resolutionen! Und lebt weiter.

„Infolge des Drucks von Großmächten und internationalen Organisationen wird Baku sich bald veranlasst sehen, die Offensive stillzulegen.“

Ob dieser Druck zustande kommt, während Baku die Operation zu Befreiung seines eigenen Territoriums führt? Eigentlich bemerkten wir bisher noch keineen Druck aufs Armenien, als es das FREMDE Territorium angegriffen hatte.

„Diese Wendung der Geschichte nimmt Aserbaidschan schmerzhaft auf“. Wenn das aserbaidschanische Volk Immunität gegen Krankheit der 20 jährigen Besetzung erarbeitet hat, so kann es auch weitere schmerzhafte Wendungen des Schicksals überleben.

„Das wird gegen das Gefühl des auf Öl und Gas gedeihenden regierenden Klans von Ilham Aliyev sein, das Geschäftsboom auf Störungen, manchmal auch auf Unterbrechungen in den Lieferungen von Kohlenwasserstoffen mit eventuellen provisorischen Marktverlusten zu wechseln.

Wie wiederholen noch mal: Das aserbaidschanische Volk braucht das Territorium nicht, um das Öl zu fördern, sondern braucht das Öl um das Territorium wiederzugewinnen. Das Öl wird an- und verkauft, aber das Land nicht! Aserbaidschanisches Volk hat ausreichend von seinem Territorium an Armenier geschenkt. Aserbaidschan wird tatsächliche Souveränität über Karabach wiederherstellen.

„Kriegerische Aktion von Baku dient zur Täuschung seines eigenen Volkes“.

Falls die „kriegerische Rhetorik“, die auf die Befreiung des besetzten Teiles der Heimat gerichtet ist, eine „Täuschung des eigenen Volkes“ bedeutet, so wie man in Gedichten schreibt „das Volk zu täuschen, ist es nicht einfach, das Volk lässt sich auch betrügen“. Lasst uns „täuschen“ und die Heimat zurückgeben. Wir würden uns auf diese „Täuschung“ freuen.

„Hier ist ein nicht komplettes Verzeichnis von Rätseln, die Baku studieren soll, um eine prinzipielle Entscheidung über den neuen Marsch auf Berg Karabach zu treffen“.

Danke. Wir werden es unbedingt studieren.

„In Russland leben Millionen Armenier und Aserbaidschaner. Russland kann nicht freistehend oder gleichgültig zu neuem Kampf zwischen zwei Völkern sein. Das unterliegt keinem Zweifel.“

In Russland lebten immer, allerdings während des ersten Krieges nicht wenig Armenier und Aserbaidschaner. Für diese Jahre ist nichts Neues geschehen. Außerdem gab es unter den Mitgliedern der Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit kein „Karabach“, es gab auf diesem Territorium auch keine russische Friedenstruppen und russische Bürger, um das südossetische Szenario zu wiederholen.

„Es taucht eine Frage auf, warum der amtierende OSZE Vorsitzende sich vor Baku nicht offen äußern kann, um den Abschluss eines Abkommens über die Nichtgewaltanwendung bei der Lösung dieses Konflikts zu unterstützen ...“

Wir haben dieses Thema oben schon besprochen. Baku ist völlig „für“ Beseitigung der Gewaltanwendung im Rahmen des Gesetzes. Aber die Gewaltanwendung soll nicht nach der Besetzung erfolgen, sondern soll man ihn vor der Besetzung und nach ihrem Aufhören verbieten. Niemand darf das Territorium zuerst besetzen und dann für die Nichtgewaltanwendung eintreten.

„Es ist nicht genug hier zu sagen, dass es keine militärische Lösung gibt - und man muss die Unzulässigkeit des Krieges betonen. Eine übermäßige politische Korrektheit kann den Völkern viel kosten“.

Stimmt! Der Krieg ist im Prinzip unzulässig, doch nicht in der Mitte des ungelösten Konfliktes! Und die Legalisierung von Folgen des ungerechten Kriegs ist auch unzulässig. Dies kann zwischen Armenien und Aserbaidschan nur erst nach der Wiederherstellung der weltweit anerkannten Staatsgrenze sein.

Es gibt noch bis heute eine militärische Lösung beliebigen Konfliktes und es gab immer (niemand hat im Verlauf der ganzen Geschichte den Krieg verboten), aber lasst uns jetzt nicht davon sprechen.

„Co-Vorsitzenden der MG der OSZE könnten im voraus eine gemeinsame Erklärung vorbereiten und sie sofort der schuldigen Seite vorzulegen, ohne viel nachzudenken, falls es einen neuen großen Zwischenfall geben, insbesondere neue Kriegshandlungen wiederaufgenommen würden. Jede von drei Staaten könnte den gleichen Text derselben Seite in einer bilateralen Ordnung übergeben und die Wichtigkeit der kollektiven Aktion betonen“.

Es ist höchste Zeit, solches Dokument vorzubereiten und der Seite vorzulegen, die das fremde Territorium okkupiert hat. Aserbaidschan ist nicht solche Seite.

„Die Bereitschaft von Co-Vorsitzländern zu einer scharfen Wendung von Ereignissen in Karabach wird heiße Köpfe erneut dazu zwingen, aus ihrem Handeln Konsequenzen zu ziehen. Es ist äußerst wichtig, die Vorbereitung von Dokumenten nicht zu verzögern, um dabei den Ereignissen zuvorzukommen.“

Ein guter Vorschlag. Die Co-Vorsitzenden mussten eine präventive Stellung noch seit langem nehmen, und solches Dokument der armenischen Seite vorlegen und von ihr die Annahme der aktualisierten Madrider Prinzipien fordern. Sogar auf der Ebene eines Ultimatums.

Aserbaidschan hat die Ursachen des ersten Krieges gut untersucht. Es wird sich das zweite Mal diese Fehler nicht erlauben. Diesmal werden die inneren Streite nicht vereinzelte Gruppen von einzelnen Feldkommandeuren dazu nötigen, ihre Positionen verlassen und zu Baku zu eilen, um die Macht zu teilen, oder die vorderste Linie zu verlassen, damit man zum ungehinderten und freien Angriff auf wehrlose Städte und Dörfer übergeht. Diesmal wird es VIELLEICHT nicht so. So, Wladimir Nikolajewitsch. Wir haben aus dem letzten Krieg bereits eine Lehre gezogen. Diesmal wird es einen Krieg nicht für unser eigenes Überleben, sondern gegen die Vernichtung des Feindes geben, und wenn es auch unser eigenes Leben kosten würde. Wahrscheinlich hat der erste Krieg bei Ihnen falsche Stereotype ausgelöst.

Für wen ist Karabach eine Heimat - für Armenier oder Aserbaidschaner - Sie werden es diesmal bestimmt erkennen.

Daher wünschen wir Ihnen gute Gesundheit, damit Sie bis zu diesem Tag leben und sich davon selbst überzeugen können.

 

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