Medienentwicklungsagentur: CNN-Bericht über Aserbaidschan ist grobe Informationsmanipulation
Baku, 5. Juni, AZERTAC
„Am 5. Juni 2026 veröffentlichte CNN einen Bericht, in dem unter Berufung auf selbst erfundene „Quellen“ behauptet wird, israelische Streitkräfte hätten während des Krieges Israels gegen den Iran angeblich aserbaidschanisches Territorium genutzt. Wir betrachten die Verbreitung derart offensichtlich falscher Informationen durch ein weltweit anerkanntes transnationales Medienunternehmen ohne jegliche faktische Beweise als einen bewussten Akt grober Informationsmanipulation“, heißt es in einer Erklärung der Agentur für Medienentwicklung Aserbaidschans.
„Durch die Verbreitung von Desinformation und die Missachtung der Werte der Medienethik sowie der grundlegenden Prinzipien des professionellen Journalismus, einschließlich einer ausgewogenen Berichterstattung, hat CNN nicht nur seiner eigenen Glaubwürdigkeit geschadet, sondern auch als Propagandainstrument in einem hybriden Krieg fungiert.
Die von CNN verbreitete Desinformation stellt eine politische Provokation gegen Aserbaidschan und die regionale Sicherheit insgesamt dar. Die Veröffentlichung dieser Informationen zielt darauf ab, innerhalb der internationalen Gemeinschaft Verwirrung zu stiften, die regionale Stabilität und die zwischenstaatlichen Beziehungen zu untergraben sowie Spannungen in der Region zu erzeugen.
„Auf höchster offizieller Ebene wurde wiederholt erklärt, dass das Hoheitsgebiet der Republik Aserbaidschan unter keinen Umständen gegen die Islamische Republik Iran genutzt wurde und dass derartige erfundene und voreingenommene Informationen eine grobe Informationsmanipulation darstellen.
Wir fordern CNN auf, eine Richtigstellung zu veröffentlichen und sich bei Aserbaidschan zu entschuldigen, da der Sender durch die Verbreitung von Informationen, die die regionale Sicherheit gefährden, gegen die Grundsätze der Medienethik und der journalistischen Professionalität verstoßen und die Öffentlichkeit irreführen, zur Verwirrung der öffentlichen Meinung beiträgt“, heißt es in der Erklärung.