Offizielles Baku erwartet von CNN eine Richtigstellung unbegründeter Behauptungen
Baku, 5. Juni, AZERTAC
Die in dem am 5. Juni auf der Internetseite des Nachrichtensenders „CNN World“ veröffentlichten Artikel enthaltenen Behauptungen, wonach aserbaidschanisches Territorium angeblich für militärische oder nachrichtendienstliche Operationen gegen den Iran genutzt worden sei und angeblich israelische Kräfte auf dem Gebiet Aserbaidschans stationiert worden seien, sind völlig unbegründet. Wir weisen diese entschieden zurück.
Wie AZERTAC berichtet, äußerte sich dazu der Leiter des Pressedienstes des Außenministeriums Aserbaidschans, Aykhan Hajizade, in einem Kommentar zu den unbegründeten Behauptungen über Aserbaidschan in dem bei „CNN World“ veröffentlichten Bericht.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die in dem betreffenden Bericht enthaltenen Behauptungen von aserbaidschanischer Seite bereits mehrfach zurückgewiesen wurden und diese Position der Redaktion von CNN im Vorfeld offiziell als Antwort auf eine Anfrage des Senders übermittelt worden war.
Die Veröffentlichung von Behauptungen, die ohne jegliche stichhaltigen Beweise aufgestellt werden, sich auf anonyme Quellen stützen und die offizielle Position Aserbaidschans außer Acht lassen, widerspricht den journalistischen Grundsätzen der Objektivität, Unparteilichkeit und professionellen Ethik.
Wie wiederholt erklärt wurde, entbehren Behauptungen, wonach das Hoheitsgebiet Aserbaidschans für militärische Operationen, nachrichtendienstliche Aktivitäten oder andere feindselige Zwecke gegen einen Drittstaat genutzt werde, jeglicher Grundlage. Unser Land hat derartige Aktivitäten niemals erlaubt und wird dies auch künftig nicht tun.
„Aserbaidschan bleibt der Förderung von Frieden, Stabilität und gutnachbarschaftlichen Beziehungen in der Region verpflichtet. Derartige unbegründete und durch keinerlei Beweise gestützte Behauptungen stellen einen weiteren Versuch der Desinformation dar. Wir erwarten von CNN eine Richtigstellung dieses Artikels, in dem unbegründete Behauptungen verbreitet wurden“, heißt es im Kommentar.