Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Vor 26 Jahren das brutalste Verbrechen des zwanzigsten Jahrhunderts verübt

Vor 26 Jahren das brutalste Verbrechen des zwanzigsten Jahrhunderts verübt

Baku, 26. Februar, AZERTAC 

Vor 26 Jahren wurde der Völkermord von Chodschali begangen. Der Völkermord von Chodschali ist eines der brutalsten Verbrechen des zwanzigsten Jahrhunderts gegen die friedliche aserbaidschanische Bevölkerung und Menschheit. In der Nacht vom 25. bis 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366.Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Die armenischen Einheiten machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen getötet, darunter: 106 -Frauen, 83 -Kinder, 70 -Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 56 Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur.

Den Zeugen dieser Tragödie und ausländischen Presseberichten zufolge bezeugt die Stellung der Toten, dass armenische Täter die friedliche aserbaidschanische Bevölkerung kaltblütig und bestialisch getötet haben. Bei einigen Leichen waren mehrere Wunden zu sehen, eine davon immer im Kopf; d.h., die Armenier haben den Verwundeten den Todesstoß versetzt. Einigen waren die Köpfe, Ohre, Nasen, Brüste oder Penisse abgeschnitten, die Augen herausgestochen und viele waren lebendig verbrannt. Viele von ihnen wurden aus weniger einem Meter in den Kopf geschossen. Die Kamera nahm einige Kinder mit abgeschnittenen Ohren auf. Bei einer alten Frau hatte die Haut von der linken Gesichtshälfte geschnitten. Auch schwangeren Frauen wurde Gewalt angetan und die toten Körper wurden entweiht. Leichen mit eindeutigen Zeichen der Schändung. Diese von Armeniern verübten Gewalttaten beweisen, dass die Chodschaliner Tragödie nach dem Völkerrecht ein Völkermord ist.

Dieses Kriegsverbrechen wurde nicht nur gegen das aserbaidschanische Volk, sondern auch gegen die Menschlichkeit gerichtet. Deswegen soll die internationale Gemeinschaft über dieses blutiges Verbrechen endlich ein rechtliches Urteil abgeben. Um die Wahrheiten über die Chodschaliner Tragödie und die von den armenischen Nationalisten gegen das aserbaidschanische Volk begangenen Verbrechen an die Weltgemeinschaft zu vermitteln, werden auf der Staatsebene konsequente Maßnahmen gegriffen und Arbeiten durchgeführt.

Präsident Ilham Aliyev bezeichnete die Chodschaliner Tragödie als blutiges Blatt einer Genozid-und ethnischen Säuberungspolitik, die armenische Nationalisten gegen Aserbaidschan seit Jahrhunderten durchführen.

Der Völkermord von Chodschali ist tief im Gedächtnis der Menschen verankert. Das ist nicht nur ein Genozid-Verbrechen gegen Aserbaidschaner, sondern auch gegen die Menschheit.

Auf Initiative von Nationalleader Heydar Aliyev wurde der 26.Februar von aserbaidschanischem Parlament im Jahre 1994 zum Tag “Völkermord von Chodschali” erklärt. Präsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Mehriban Aliyeva setzt sich intensiv für die Vermittlung der Wahrheiten über die Tragödie an die Weltgemeinschaft ein. Eine wichtige Rolle in der Anerkennung der Chodschaliner Tragödie als Völkermord auf internationaler Ebene spielt auch die internationale Kampagne zur “Gerechtigkeit für Chodschali, die von der Vizepräsidentin Generalkoordinatorin des Interkulturellen Dialogs des Jugendforums der Islamischen Konferenz Leyla Aliyeva initiiert worden ist. Im Rahmen der “Kampagne für „Gerechtigkeit für Chodschali“ wird jedes Jahr eine Reihe von Gedenkveranstaltungen organisiert. Die Kampagne zielt darauf ab, die Wahrheiten über dieses Massaker in der Welt zu verbreiten und die Anerkennung dieser Tragödie als Genozid gegen das aserbaidschanische Volk zu erzielen. Bisher wurden die Gedenkveranstaltungen in mehr als 70 Ländern in Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika organisiert.

Die Kampagne "Gerechtigkeit für Chodschali!" wird von Dutzenden von Ländern unterstützt. Dank im Rahmen der Kampagne "Gerechtigkeit für Chodschali" getroffenen Maßnahmen wurde die Chodschaliner Tragödie von vielen Staaten und internationalen Organisationen als Völkermord anerkannt.

Die Parlamente von Kanada, Mexiko, Kolumbien, Peru, Pakistan, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Tschechien, Jordanien, Honduras, Guatemala, Panama und Sudan, die Gesetzgebungsorgane von 21 US-Staaten, darunter die Organisation für Islamische Zusammenarbeit erkannten den Völkermord von Chodschali an. Nach dem Völkerrecht ist der Völkermord ein Akt, der gegen den Frieden und die Menschlichkeit gerichtet ist und wird für das schwerste internationale Verbrechen gehalten. Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes (auch Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes; offiziell Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide, CPPCG) wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Resolution 260 A (III) am 9. Dezember 1948 beschlossen. Sie trat am 12. Januar 1951 in Kraft und wurde bisher von 147 Staaten ratifiziert. In Artikel II der Konvention wurde der Begriff des Völkermordes erstmals völkervertraglich definiert. Die Regelungen der Völkermordkonvention haben seitdem weitgehend den Status von Völkergewohnheitsrecht erlangt. Das Genozidverbot ist heute eine zwingende Regel des Völkerrechts

Das aserbaidschanische Volk ist davon überzeugt, dass die Chodschaliner Tragödie früher oder später seine internationale Anerkennung als Völkermord finden wird, die armenisch besetzten aserbaidschanischen Gebiete befreit werden, die Opfer dieser blutigen Tragödie gerächt und Täter bestraft werden.

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