Vorbereitungen für nächstes Musikfestival „Kharibulbul“ haben begonnen
Baku, 31. März, AZERTAC
Die Vorbereitungen für das nächste Musikfestival „Kharibulbul“ haben begonnen.
Das IX. Internationale Musikfestival „Kharibulbul“ wird am 14. und 15. Mai in der Stadt Schuscha mit Organisationsunterstützung der Heydar-Aliyev-Stiftung und des Kulturministeriums stattfinden.
Wie AZERTAC berichtet, wird das diesjährige Festival erneut mit einem abwechslungsreichen Programm sowie Auftritten talentierter Kunstschaffender aus verschiedenen Ländern der Welt in Erinnerung bleiben.
Eines der Hauptziele des Festivals ist es, zur Entwicklung des kulturellen Dialogs beizutragen und den kreativen Austausch zwischen Musikern zu fördern. Aus diesem Grund wurden neben aserbaidschanischen Künstlern und Musikgruppen auch Vertreter der Kunst aus den USA, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Japan und weiteren Ländern eingeladen.
Eröffnet wird das Festival am 14. Mai mit einem Konzert auf der Ebene Dschidir. Die Veranstaltungen werden sich über zwei Tage erstrecken und an mehreren Orten in Schuscha stattfinden.
Das Musikfestival „Kharibulbul“, benannt nach einer symbolträchtigen Blume Schuschas, wird seit 1989 veranstaltet. Es begann im Mai desselben Jahres anlässlich des 100. Geburtstags des bekannten Mugham-Sängers und Pädagogen Sejid Schuschinski im Dorf Abdal Gülabli im Rayon Aghdam, wurde in Schuscha fortgesetzt und endete mit einem Abschlusskonzert in Aghdam. Seit 1990 hat das Festival internationalen Status.
Während des Karabach-Konflikts fanden die Hauptkonzerte in Aghdam statt, weitere Veranstaltungen wurden auch in Barda und Aghdschabadi organisiert.
Nach dem historischen Sieg im Vaterländischen Krieg und der Befreiung der besetzten Gebiete kehrte das Festival nach Schuscha zurück. Einige Konzerte wurden auch in der Stadt Latschin veranstaltet.
Das Festival, an dem zahlreiche Musiker aus vielen Ländern teilnehmen, gilt als Fest der Freundschaft und der Musik und trägt sowohl zur Bewahrung reicher kultureller Traditionen als auch zur Stärkung des interkulturellen Dialogs bei.