Kelbadschar: Kleinwasserkraftwerke Aschaghi Vang, Nadirkhanli und Tschaykend im Dorf Vang in Betrieb genommen AKTUALISIERT VIDEO
Kelbadschar, 21. August, AZERTAC
Am 21. August haben Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev und First Lady Mehriban Aliyeva im Rahmen ihres Besuchs in der Region Kelbadschar an der Einweihung der Kleinwasserkraftwerke Aschaghi Vang, Nadirkhanli und Tschaykend im Dorf Vang teilgenommen, die von der Aktiengesellschaft „AzerEnerji“ im Dorf Vang jener Region betrieben werden.
Baba Rzayev, Vorsitzender von AzerEnerji, informierte den Präsidenten und die First Lady über die Kraftwerke.
Im Einklang mit den Anweisungen von Präsident Ilham Aliyev, die Wirtschaftsregionen Karabach und Ost-Zangazur in eine "Grüne-Energie"-Zone umzuwandeln, wurden im Bezirk Kelbadschar die kleinen Wasserkraftwerke Aschaghi Vang mit 8,6 MW und Nadirkhanli mit 8,8 MW gebaut.
Zur Wasserversorgung dieser Anlagen wurden ein Haupt-Einlassbauwerk am Zusammenfluss des Flusses Lev mit dem Fluss Tartar sowie ein zweites Einlassbauwerk am Zusammenfluss des Flusses Tutgu mit dem Tartar errichtet. Für diese Kaskaden-Wasserkraftwerke wurden auf anspruchsvollem Terrain insgesamt 9.300 Meter lange Zuleitungsrohre verlegt. Um das Eindringen von Fischen in die Leitungen zu verhindern und das Fluss-Ökosystem zu schützen, wurden die Einlassbauwerke mit speziellen, allen ökologischen Standards entsprechenden Wasserbauanlagen ausgestattet. Die an beiden Stationen installierten Wasserturbinen sorgen dafür, dass sich keine schädlichen Stoffe mit dem Wasser vermischen und das Wasser ohne qualitative Veränderungen wieder in den Unterlauf zurückgeführt wird.
Die mit moderner Technologie ausgestatteten Stationen wurden in das zentrale SCADA-System des Landes integriert. Die hier erzeugte saubere, umweltfreundliche Energie wird etwa 25.000 Menschen mit Strom versorgen. Es ist geplant, dass die Stationen Aschaghi Vang und Nadirkhanli jährlich 48 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Dadurch werden 12,5 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Jahr eingespart und die Freisetzung von 23.000 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre verhindert. An den Stationen wurden acht Einwohner des Bezirks Kelbadschar eingestellt.
Das kleine Wasserkraftwerk Tschaykend hat eine Kapazität von 5 MW.
Es ist die elfte „Grüne-Energie“-Anlage, die von AzerEnerji in Kelbadschar in Betrieb genommen wurde. Die Wasserversorgung der Anlage erfolgt über eine 8.500 Meter lange Zuleitung von einem neu gebauten Einlassbauwerk an einem der größten Flüsse des Landes, dem Fluss Tartar.
Die Station, die rund 7.000 Menschen mit sauberer, umweltfreundlicher Energie versorgen wird, ist mit „umweltfreundlichen Technologien“ ausgestattet. Neben digitaler Schaltung, intelligentem Management, Betriebsüberwachung und -analyse wird auch eine Fernsteuerung von Baku aus möglich sein. Zur Integration in das nationale Energiesystem wurde eine 5 Kilometer lange, 10-kV-Übertragungsleitung gebaut. Die in das zentrale SCADA-System integrierte Station soll jährlich 15 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren, 3,2 Millionen Kubikmeter Erdgas einsparen und 6.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen verhindern.
Präsident Ilham Aliyev weihte dann die kleinen Wasserkraftwerke Aschaghi Vang, Nadirkhanli und Tschaykend offiziell ein.