Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev trifft UN-Generalsekretär António Guterres AKTUALISIERT VIDEO
New York, 25. September, AZERTAC
Am 25. September hat sich der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, im Hauptquartier der Vereinten Nationen mit dem Generalsekretär der UNO, António Guterres, getroffen.
Zunächst unterzeichnete das Staatsoberhaupt das Ehrenbuch der Vereinten Nationen.
Anschließend ließen sich der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und der UN Generalsekretär António Guterres gemeinsam fotografieren.
Der Generalsekretär übermittelte dem Staatsoberhaupt seine Glückwünsche zur Weiterführung der Friedensagenda zwischen Armenien und Aserbaidschan sowie zu den erzielten historischen Ergebnissen.
Guterres erinnerte an seine Zeit als Hochkommissar der UN für Flüchtlinge und seinen Besuch in Aserbaidschan, bei dem er sich vor Ort ein Bild von der schwierigen Lage der Flüchtlinge und Binnenvertriebenen machen konnte. Er bekundete seine Freude darüber, dass viele dieser Probleme inzwischen der Vergangenheit angehören, und hob hervor, dass die aserbaidschanische Regierung umfangreiche Projekte zur Rückkehr der Binnenvertriebenen in ihre Heimat realisiert habe.
Der UN Generalsekretär gratulierte auch zur erfolgreichen Ausrichtung der COP29 in Aserbaidschan und zu den Fortschritten in der internationalen Klimapolitik. Er dankte für die hervorragende Durchführung der Veranstaltung.
António Guterres äußerte sich zufrieden über die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen der UNO und Aserbaidschan und drückte seine Dankbarkeit dafür aus, dass unser Land aktuell die Aktivitäten der Organisation auch in anderen Regionen unterstützt. Er betonte, dass große Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zwischen der UNO und Aserbaidschan bei der Bewältigung internationaler Krisen bestehen.
Der Generalsekretär hob die aktive Rolle Aserbaidschans in der multilateralen Diplomatie hervor und erwähnte besonders die erfolgreiche Präsidentschaft unseres Landes in der Bewegung der Blockfreien Staaten. Er betonte, dass Aserbaidschans Beitrag zu verschiedenen Institutionen der UNO als Geberland hoch geschätzt werde.
Weiter wies der UN Generalsekretär auf die Bedeutung der regionalen Kooperationsprojekte unseres Landes und dessen Rolle beim Aufbau von Verkehrsverbindungen mit Zentralasien hin.
Das Staatsoberhaupt bedankte sich für die Glückwünsche.
Präsident Ilham Aliyev unterstrich die historische Bedeutung der mit Armenien erzielten Ergebnisse in Bezug auf die Normalisierung der Beziehungen und die Friedensagenda. Er sagte, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie die Lage in der Region vollständig verändert haben, und erklärte, dass es seit der Unabhängigkeitserlangung von Aserbaidschan und Armenien keinen Frieden in der Region gegeben habe. Derzeit herrscht jedoch Frieden in der Region. Präsident Ilham Aliyev betonte zudem, dass sich beide Länder daran gewöhnt haben, in einem friedlichen Umfeld zu leben, und hob hervor, dass dies sowohl für Aserbaidschan als auch für Armenien von großer und historischer Bedeutung sei.
Der Präsident erwähnte auch die umfangreichen Wiederaufbau in den befreiten Gebieten. In diesem Zusammenhang sagte Ilham Aliyev, dass über 53.000 ehemalige Binnenvertriebene in ihre Heimat zurückgekehrt seien und dass im Rahmen des Programms „Große Rückkehr“ großangelegte Wiederaufbauarbeiten durchgeführt werden.
Er erinnerte daran, dass Aserbaidschan als Geberland während der COVID 19-Pandemie mehr als 80 Länder unterstützt habe und erklärte, dass Aserbaidschan künftig weiterhin zur Förderung der regionalen und internationalen Friedensagenda beitragen werde.
Im Hinblick auf das Jahr 2026 kündigte der Präsident an, dass in unserem Land große Veranstaltungen wie das World Urban Forum (WUF) stattfinden sollen. Er betonte, dass dies eine gute Gelegenheit sei, die reichen Erfahrungen Aserbaidschans im Städtebau insbesondere im postkonfliktären Kontext mit der internationalen Gemeinschaft zu teilen.