Präsident Ilham Aliyev weiht Wasserkraftwerk „Gozlukörpü“ im Bezirk Aghdara ein AKTUALSIERT VIDEO
Aghdara, 13. Januar, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, nahm am 13. Januar an der Eröffnung des Wasserkraftwerks „Gozlukörpü “ teil, das sich im Dorf Gozlukörpü im Bezirk Aghdara befindet.
Der Vorstandsvorsitzende der Geschlossenen AG „Azerenerji“, Baba Rzayev, informierte das Staatsoberhaupt über das Kraftwerk sowie über den aktuellen Zustand der Wasserkraftwerke in Karabach und Ost-Sangesur und über das bestehende und zukünftige Wasserkraftpotenzial der Flusskette des Tartartschay.
Es wurde berichtet, dass in den befreiten Gebieten im Jahr 2025 insgesamt 38 Wasserkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 307 MW 750 Millionen Kilowattstunden grüner Energie erzeugten. Dadurch konnten 160 Millionen Kubikmeter Erdgas eingespart und der Ausstoß von 280.000 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre verhindert werden.
Das Wasserkraftpotenzial des Tartartschay umfasst insgesamt 30 Wasserkraftwerke. Derzeit werden 22 Wasserkraftwerke von der Geschlossenen AG „Azerenerji“ betrieben, der Bau von fünf weiteren Wasserkraftwerken ist im Gange, und drei weitere sind geplant. Es ist hervorzuheben, dass der Fluss Tartartschay vollständig auf dem Territorium Aserbaidschans verläuft.
Gemäß der Anweisung von Präsident Ilham Aliyev, Karabach und Ost-Sangesur in eine „Grüne-Energie-Zone“ zu verwandeln, verfügt das am Tartartschay – der größten Wasserader der Region – errichtete Wasserkraftwerk „Gozlukörpü “ über eine Leistung von 14,7 MW. Trotz dem schwierigen Gelände, der rauen klimatischen Bedingungen und der komplexen Logistik wurde das Projekt in kurzer Zeit erfolgreich abgeschlossen.
Auf einer Höhe von 955 Metern über dem Meeresspiegel wurde ein modernes Wasserfassungsbauwerk errichtet. Eine 13 Kilometer lange Ableitungspipeline wurde durch bergiges Gelände verlegt, um das Wasser von dieser Anlage zum Kraftwerk zu leiten. Erstmals in Aserbaidschan wurde moderne Energieerzeugungstechnik installiert, die während Niedrigwasserperioden mit 25 Prozent und während Hochwasserperioden mit 100 Prozent Produktivität arbeiten kann.
Zur Anbindung des Kraftwerks an das nationale Energiesystem wurde eine Freiluftschaltanlage errichtet, zudem wurde eine Glasfaserleitung verlegt, um das Kraftwerk in das digitale Steuerungssystem zu integrieren.
Im Durchschnitt soll das Kraftwerk jährlich 43 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, wodurch 9,5 Millionen Kubikmeter Erdgas eingespart und der Ausstoß von 18.000 Tonnen Kohlendioxid verhindert werden können.
Im Rahmen des Projekts wurde dem Umweltschutz besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Es wurden wasserbauliche Anlagen errichtet, um zu verhindern, dass Fische aus dem Fluss in die Ableitungspipeline gelangen, und um sicherzustellen, dass schädliche Stoffe nicht in das Wasser gelangen. Der Einsatz umweltfreundlicher technologischer Ausrüstung gewährleistet die Nachhaltigkeit des Flussökosystems und trägt gleichzeitig zur Bildung von Wasserressourcen bei.