Präsident Ilham Aliyev gedenkt der Märtyrer des 20. Januar 1990 VIDEO
Baku, 18. Januar, AZERTAC
Die blutige 20. Januar-Tragödie jährt sich zum sechsunddreißigsten Male.
Präsident Ilham Aliyev besuchte am Sonntag, dem 18. Januar die Märtyrerallee in Baku, um der Opfer der 20. Januar-Tragödie 1990 zu gedenken, wie die amtliche Nachrichtenagentur AZERTAC berichtete.
Präsident Ilham Aliyev legte einen Kranz am Denkmal "Ewige Flamme" nieder.
Anschließend wurde die Nationalhymne der Republik Aserbaidschan intoniert.
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Die Ereignisse des 20. Januar sind als zugleich tragische und schmerzliche, aber auch als eine Seite des Heldentums und der Tapferkeit in die Geschichte des aserbaidschanischen Volkes eingegangen und zu einem Symbol des Kampfes um Unabhängigkeit und Freiheit sowie des unbezwingbaren Willens geworden. Vor 36 Jahren erhoben sich die mutigen Söhne Aserbaidschans, die die Freiheit ihres Vaterlandes und ihres Volkes sowie Ehre und Würde über alles stellten, in jener blutigen Nacht durch ihr Opfer zum Rang der Märtyrer. An diesem Tag brachte das aserbaidschanische Volk seine ersten Märtyrer im Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit dar. Die Kinder des Vaterlandes, die ihr Leben für die Freiheit opferten, schrieben mit ihrer beispiellosen Selbstaufopferung eine historische Seite in die Heldenchronik unseres Volkes. Trotz der Tatsache, dass seit dem von den sowjetischen Truppen in Aserbaidschan verübten blutigen Massaker viele Jahre vergangen sind, vergisst unser Volk den Schmerz und das Leid jener schrecklichen Tage nicht.
Die Frage der politischen und rechtlichen Bewertung der blutigen Tragödie des 20. Januar fand erstmals dank dem Nationalleader Heydar Aliyev ihre Lösung. Bereits am Morgen nach der Tragödie, am 21. Januar 1990, begab sich der Große Leader zur Ständigen Vertretung Aserbaidschans in Moskau, erklärte seine Solidarität mit dem Volk und verurteilte in einer scharfen Erklärung jene, die dieses Blutbad angerichtet hatten.
Die herausragende Persönlichkeit bezeichnete dieses Ereignis als einen Akt, der den Prinzipien des Rechts, der Demokratie und des Humanismus widersprach, und bewertete dessen Verübung als einen groben politischen Fehler. Der Nationalleader, der die dem aserbaidschanischen Volk zugefügte Tragödie der Weltöffentlichkeit vermittelte, erklärte wiederholt, dass die Tragödie des 20. Januar infolge des Verrats der damaligen Führung Aserbaidschans an ihrem eigenen Volk geschehen sei und einen verbrecherischen Akt darstelle. Damit stellte der Große Leader erneut seinen Mut, seine Standhaftigkeit und seine Treue als Sohn seines Volkes unter Beweis.
Im Juli 1990 kehrte er aus Moskau in die Heimat zurück. Auf seine Initiative hin fasste der Oberste Rat der Autonomen Republik Nachitschewan am 21. November desselben Jahres erstmals einen Beschluss, mit dem der Tragödie des 20. Januar eine politische und rechtliche Bewertung zuerkannt wurde. Dieser Beschluss ging als Ausdruck der Entschlossenheit Heydar Aliyevs in die Geschichte ein.
Auch nach der Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit Aserbaidschans fand bis 1993 keiner der damaligen Machthaber den Mut, die wahre Wahrheit über die Tragödie offenzulegen. Erst nach der Rückkehr des Nationalleaders Heydar Aliyev an die Spitze der Staatsführung wurde das wahre Wesen der Ereignisse vom 20. Januar auf rechtlicher Ebene umfassend aufgeklärt. Im Jahr 1994 erhielten die Ereignisse des 20. Januar auf staatlicher Ebene eine vollständige politische und rechtliche Bewertung, und die Namen der Täter wurden der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Der 20. Januar wurde zum landesweiten Trauertag erklärt.
Das aserbaidschanische Volk gedenkt der Opfer der Tragödie vom 20. Januar mit tiefer Ehrfurcht. So wie das Andenken an die Märtyrer, die im Kampf für die Freiheit unseres Vaterlandes ihr Leben geopfert haben, stets in Ehren gehalten wird, stehen auch ihre Familienangehörigen und Hinterbliebenen unter staatlicher Fürsorge. Zur Gewährleistung des sozialen Schutzes der Familienangehörigen und der Invaliden der Märtyrer des 20. Januar werden regelmäßig geeignete Maßnahmen umgesetzt. Es wurde eine gesetzliche Grundlage geschaffen, die ihre Rentenversorgung, die Verbesserung ihrer Wohnverhältnisse sowie die Anhebung ihres Lebensstandards sicherstellt.
Der Große Leader sowie alle Märtyrer, die ihr Leben für die Unabhängigkeit und die territoriale Integrität unseres Landes hingegeben haben, ruhen heute in Frieden. Denn unter der Führung des siegreichen Oberbefehlshabers hat die Aserbaidschanische Armee der 30-jährigen Sehnsucht unseres Volkes ein Ende gesetzt, unsere Gebiete von der armenischen Besatzung befreit und unsere Souveränität vollständig wiederhergestellt. Heute weht die dreifarbige aserbaidschanische Flagge stolz in allen unseren Regionen. Derzeit werden in Karabach und Ost-Sangesur umfangreiche Wiederaufbau- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt, und das Programm „Große Rückkehr“ wird erfolgreich umgesetzt.
Die vollständige Wiederherstellung der territorialen Integrität und Souveränität Aserbaidschans ist der Beweis dafür, dass das vergossene Blut all unserer Märtyrer, darunter auch der Opfer der Tragödie vom 20. Januar, nicht ungesühnt geblieben ist.