Eröffnung der Wasserkraftwerke am Hotschaz-Fluss in Latschin VİDEO
Latschin, 11. Juli, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, nahm am 11. Juli im Online-Format an der Eröffnung der Wasserkraftwerke „Aghbulag-1“ mit einer Leistung von 14,7 Megawatt, „Aghbulag-2“ mit einer Leistung von 14,25 Megawatt sowie „Scheylanli“ mit einer Leistung von 4 Megawatt teil, die am Hotschaz-Fluss in Latschin errichtet wurden.
AZERTAC berichtet, dass der Vorstandsvorsitzende der Aktiengesellschaft „AzerEnerji“, Balababa Rzayev, das Staatsoberhaupt über das Energiepotenzial des Rayons Latschin sowie über den Betrieb der Kraftwerke informierte.
Es wurde mitgeteilt, dass die Arbeiten zum Bau von Wasserkraftwerken in der Region durch die Aktiengesellschaft „AzerEnerji“ entsprechend den Anweisungen von Präsident Ilham Aliyev, die Wirtschaftsregionen Garabagh und Ost-Sangesur in eine „Grüne Energiezone“ umzuwandeln, planmäßig fortgesetzt werden.
Die Wasserressourcen des zur Wirtschaftsregion Ost-Sangesur gehörenden Rayons Latschin entstehen überwiegend auf dem Staatsgebiet Aserbaidschans. So wurden am Hakari-Fluss, der nach dem Terter-Fluss als zweitgrößter Fluss des Kleinen Kaukasus innerhalb des Landes gilt, sowie an dessen Nebenflüssen Hotschaz, Schälvä und Zabuch bislang insgesamt elf Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 72,6 MW errichtet.
Der Strombedarf des Rayons Latschin in Höhe von 8 bis 10 MW wird vollständig durch grüne Energie gedeckt. Die überschüssige Energie wird in das nationale Energiesystem eingespeist.
Derzeit wird der Bau von drei neuen Wasserkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 10,7 MW fortgesetzt. Sie sollen bis Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden.
Es wird erwartet, dass der Strombedarf des Rayons Latschin im Jahr 2040 bei 80 MW liegen wird. Unter Berücksichtigung der bestehenden sowie der geplanten Wasserkraftwerksprojekte wird der Rayon auch in den kommenden 15 Jahren vollständig mit grüner Energie versorgt werden.
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Das Wasserkraftwerk „Aghbulag-1“ mit einer Leistung von 14,7 MW, das sich im schwierigen Gebirgsrelief des Rayons Latschin auf einer Höhe von 2.150 Metern über dem Meeresspiegel befindet, zählt zu den anspruchsvollsten Ingenieurprojekten, die von den Energiespezialisten des Landes umgesetzt wurden. Das Kraftwerk wurde in einem Gebiet ohne Straßeninfrastruktur errichtet und demonstriert die hohe Professionalität der einheimischen Fachkräfte sowie ihre bedeutenden technischen Möglichkeiten. Im Rahmen des Projekts wurde eine moderne Wasserentnahmeanlage gebaut und eine 4,8 Kilometer lange Druckrohrleitung mit einem Durchmesser von 1.200 Millimetern zur Wasserzuführung zum Kraftwerk verlegt. Für den unterbrechungsfreien Betrieb der Anlage wurde die gesamte erforderliche Infrastruktur geschaffen.
Im Wasserkraftwerk „Agbulag-1“ werden jährlich 93,2 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlicher elektrischer Energie erzeugt. Dadurch können jährlich 21 Millionen Kubikmeter Erdgas eingespart, der Ausstoß von 37.000 Tonnen Kohlendioxid verhindert und der Strombedarf von rund 37.000 Menschen durch grüne Energie gedeckt werden.
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Das am Hotschaz-Fluss errichtete Wasserkraftwerk „Aghbulag-2“ mit einer Leistung von 14,25 MW ist nicht nur für die Stromerzeugung, sondern auch für die Stärkung der Energieinfrastruktur der Region von großer Bedeutung. Sämtliche Produktionsprozesse werden mithilfe moderner automatisierter Steuerungssysteme durchgeführt. Im Rahmen des Projekts wurde außerdem ein neues Umspannwerk mit einer Spannung von 110/10 kV und einer Leistung von 16 MVA errichtet, um die zuverlässige Integration des Kraftwerks in das Energiesystem sicherzustellen.
Zur Wasserversorgung des Kraftwerks wurde eine 5,7 Kilometer lange Druckrohrleitung verlegt.
Das Wasserkraftwerk „Aghbulag-2“ wird jährlich 87,3 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Dadurch werden pro Jahr 19,6 Millionen Kubikmeter Erdgas eingespart, der Ausstoß von 35.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden und der Strombedarf von rund 35.000 Menschen durch grüne Energie gedeckt.
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Bei der Planung des Wasserkraftwerks „Scheylanli“ mit einer Leistung von 4 MW, das im Rayon Latschin errichtet wurde, gehörte der Schutz der Umwelt zu den wichtigsten Prioritäten. Zum Erhalt des Flussökosystems wurden wasserbauliche Lösungen angewandt, die die natürliche Wanderung der Fische nicht behindern. Die eingesetzten Hydroaggregate beeinträchtigen weder den natürlichen Wasserfluss noch die Wasserqualität.
Im Rahmen des Projekts wurde auf einer Höhe von 1.460 Metern eine Wasserentnahmeanlage errichtet sowie in dem schwierigen Gebirgsrelief eine 4,8 Kilometer lange Druckrohrleitung gebaut.
Im Wasserkraftwerk „Scheylanli“ werden jährlich 19,4 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Dadurch können jedes Jahr 4,4 Millionen Kubikmeter Erdgas eingespart, der Ausstoß von mehr als 8.000 Tonnen Kohlendioxid verhindert und der Strombedarf von rund 8.000 Menschen durch grüne Energie gedeckt werden. Das Kraftwerk wird neben der Stärkung der Energiesicherheit der Region auch zum Schutz des ökologischen Gleichgewichts und zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.
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Es sei darauf hingewiesen, dass diese drei auf der Grundlage moderner Technologien und internationaler Erfahrungen errichteten und mit SCADA-Systemen ausgestatteten Wasserkraftwerke in das einheitliche Energiesystem des Landes integriert werden und dadurch jährlich insgesamt mehr als 200 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlicher elektrischer Energie erzeugen können. Dadurch werden pro Jahr 45 Millionen Kubikmeter Erdgas eingespart und der Ausstoß von rund 80.000 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre verhindert.