Präsident Ilham Aliyev empfängt neu ernannten UN-Resident-Koordinator in Aserbaidschan VIDEO
Baku, 2. September, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, hat am 2. September den neu ernannten Resident-Koordinator der Vereinten Nationen (UN) in Aserbaidschan, Dmytro Shlapachenko, empfangen.
Wie AZERTAC berichtet, überreichte Dmytro Shlapachenko dem Staatsoberhaupt sein Beglaubigungsschreiben.
Präsident Ilham Aliyev sprach während des Gesprächs über die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und den Vereinten Nationen und wies darauf hin, dass in Aserbaidschan bereits große UN-Veranstaltungen wie die COP29 und das Weltstädteforum (WUF13) stattgefunden hätten. In diesem Jahr werde zudem gemeinsam mit der UN-Allianz der Zivilisationen das Forum zum interkulturellen Dialog veranstaltet.
Dmytro Shlapachenko hob hervor, dass Aserbaidschan ein wichtiger Partner der Vereinten Nationen sei und als Staat mittlerer Größe bedeutende internationale UN-Veranstaltungen ausrichte. Er verwies dabei auf die in Baku veranstaltete COP und das Weltstädteforum. Zudem erwähnte er die am selben Tag in Baku stattfindende 4. Internationale Konferenz zur humanitären Minenräumung unter dem Titel „Humanitäre Minenräumung für die Wiederherstellung von Städten: Festlegung von Exzellenzstandards für sichere Siedlungen“ sowie die geplante UN-Klimawoche in Aserbaidschan.
Dmytro Shlapachenko würdigte die Unterstützung Aserbaidschans für die Tätigkeit der zuständigen UN-Organisationen.
Er erklärte, die Vereinten Nationen seien bereit, Aserbaidschan bei seinem aktuellen Entwicklungsprogramm mit ihrer Expertise zu unterstützen. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Bedeutung der umfangreichen Wiederaufbauarbeiten in Garabagh und Ost-Zangezur unter den Bedingungen nach dem Konflikt.
Im Zusammenhang mit dem Minenproblem erklärte Shlapachenko, dass die Vereinten Nationen bereit seien, Aserbaidschan in diesem Bereich zu unterstützen und ihre Erfahrungen weiterzugeben.
Präsident Ilham Aliyev sprach seinerseits über die umfangreichen Wiederaufbau- und Bauarbeiten in den von der Besatzung befreiten Gebieten und verwies auf das Ausmaß des Minenproblems, mit dem Aserbaidschan konfrontiert ist. Er betonte, dass die Minenproblematik zwar die Wiederaufbauarbeiten behindere, Aserbaidschan seine konsequenten Aktivitäten zur Minenräumung jedoch fortsetze.
Dmytro Shlapachenko kündigte an, in Kürze Garabagh zu besuchen. Zudem teilte er mit, dass anlässlich des UN-Tages eine große Veranstaltung an der Universität Garabagh geplant sei.
Bei dem Treffen wurden auch ökologische Fragen erörtert, darunter die Verbesserung der Umweltbedingungen grenzüberschreitender Flüsse im Südkaukasus und deren Überwachung sowie der sinkende Wasserstand des Kaspischen Meeres.