BLUTIGES GEDENKEN


Ruanda ist zur Zusammenarbeit mit Aserbaidschan in Richtung der Anerkennung des Völkermords von Chodschali bereit

Addis Abeba, 23. Februar, AZERTAC

Der aserbaidschanische Botschafter in Äthiopien, Elman Abdullayev, hat während seines Ruanda-Besuchs die Völkermord-Gedenkstätte in Kigali besucht. Der aserbaidschanische Diplomat lernte hier auch Dokumente und Materialien über den Völkermord in Ruanda kennen.

Botschafter Elman Abdullayev traf auch mit dem Direktor der Völkermord-Gedenkstätte, Honore Gatera, zusammen.

Der Botschafter gab beim Treffen ausführliche Informationen über einen der blutigsten Völkermorde der Weltgeschichte-die Chodschaliner Tragödie sowie die Arbeiten, die in Richtung einer internationalen Anerkennung des Völkermords von Chodschali durchgeführt werden.

Honore Gatera erinnerte an seine früheren Treffen mit dem Botschafter und sagte, er sei über den Völkermord von Chodschali gut informiert. Der Direktor der Gedenkstätte sagte, Ruanda sei zur Zusammenarbeit mit Aserbaidschan in Richtung der Anerkennung des Völkermords von Chodschali bereit.

Botschafter Elman Abdullayev präsentierte ihm Materialien über das Massaker in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali, die mit Unterstützung der Heydar Aliyev Stiftung vorbereitet wurden, sowie Souvenirs zum reichen Geschichte und Kultur Aserbaidschans.

Der Völkermord von Chodschali wurde vor 27 Jahren begangen. In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366.Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. Bei diesem blutigen Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen getötet, darunter: 106 –Frauen, 63 -Kinder, 70 –Ältere.

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