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Schlafstörung – 7 Tipps für einen besseren Schlaf

Baku, 24. Januar, AZERTAC

Wer kennt das nicht: Es gibt Nächte, da will der Schlaf einfach nicht kommen. Man wälzt sich im Bett hin und her und fühlt sich am Morgen wie gerädert. Kein Wunder, hat man doch kaum ein Auge zugetan. Was aber tun, wenn solche Schlafstörungen keine Ausnahme, sondern die Regel sind? Unsere Tipps helfen, wieder zu einem gesunden Schlaf zu finden.

Wer kennt das nicht: Es gibt Nächte, da will der Schlaf einfach nicht kommen. Man wälzt sich im Bett hin und her und fühlt sich am Morgen wie gerädert. Kein Wunder, hat man doch kaum ein Auge zugetan. Was aber tun, wenn solche Schlafstörungen keine Ausnahme, sondern die Regel sind? Unsere Tipps helfen, wieder zu einem gesunden Schlaf zu finden.

Gesunder Schlaf ist für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden wichtig. Denn in dieser Ruhepause regeneriert sich unser Körper und unser Gehirn kann in Ruhe die Eindrücke des Tages verarbeiten. Der durch Schlaf und Wachzeiten bestimmte Rhythmus unseres Stoffwechsels und vieler Hormone trägt zudem dazu bei, das Immunsystem zu stärken und uns gegen Krankheiten zu schützen.

Aber leider klappt das mit dem ausreichenden Schlaf nicht immer. Bei einigen Menschen hapert es am Einschlafen, andere wachen nachts immer wieder auf und liegen dann stundenlang wach. Wieder andere merken nachts gar nichts, fühlen sich aber trotzdem morgens schlapp. Dummerweise helfen dann oft weder Schäfchenzählen noch die gute alte heiße Milch mit Honig.

Und die Folgen sind erheblich: Schlafmangel jeglicher Art führt zu Erschöpfung und beeinträchtigt die Konzentration, erklären Mediziner. Wer müde ist, macht schneller Fehler und hat eine höhere Unfallgefahr. Längerfristig schwächt ein Mangel an Tiefschlaf zudem das Immunsystem.

1. Tagsüber auspowern! Wer sich tagsüber ausreichend bewegt, hat gute Chancen auch gut zu schlafen. Allerdings sollte spätestens vier Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen kein Sport mehr getrieben werden.

Ordnen Sie Ihren Tag! Unregelmäßige Tagesabläufe sind häufige Ursache von Schlafstörungen. Versuchen Sie deshalb, Ihren Tagesablauf zu ordnen und immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen.

2. Sorgenliste gegen Stressfaktoren. Auf der sollten unerledigte oder wichtige Dinge sowie Probleme aufgeschrieben werden. Dann die Sorgenliste mit genügend zeitlichem Abstand vor dem Zu-Bett-Gehen durchgehen und für diesen Tag abhaken. So existieren die Sorgen zwar auf dem Papier, man selber kann aber entspannt schlafen gehen. Ausprobieren lohnt sich!

3. Ein warmes Bad

Ein warmes Bad trägt maßgeblich zur Entspannung bei. Aber nicht zu heiß und auch nicht zu lange. Als Richtwert: 35 bis 38 Grad und 10 bis 20 Minuten. Auch ein Fußbad bzw. eine Wärmflasche für die Füße lassen Sie leichter einschlafen.

4. Ruhe! Gerade Menschen mit Schlafproblemen sind besonders hellhörig. Verwenden Sie Ohrstöpsel, wenn Sie Lärm und störende Geräusche nicht aus Ihrem Schlafzimmer verbannen können. Wichtig ist eine gesunde Schlafatmosphäre im Schlafzimmer. Lärm und Lichtquellen sollten möglichst abgestellt werden, ggf. eine Schlafbrille verwenden. Die optimale Zimmertemperatur liegt zwischen 15 und 18 Grad.

5. Entspannen! Probleme und Stress nicht mit ins Bett nehmen! Versuchen Sie, vor dem Einschlafen an schöne Dinge zu denken. Unterstützend helfen Ruhebilder oder Entspannungstechniken aus dem Autogenen Training, Muskelrelaxation nach Jacobsen, Qi Gong oder Yoga. Oder vielleicht auch ein Hörbuch, dessen Geschichte einfach leicht und plätschernd vorgetragen wird. Mord und Totschlag scheiden dafür in aller Regel aus!

6. Kein Essen vor dem Schlafengehen! Denn dadurch werden Verdauung und Kreislauf angeregt und Sie kommen nicht zur Ruhe. Die letzte Mahlzeit sollte drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

7. Aufstehen statt liegen bleiben. Wer nachts aufwacht und nicht mehr einschlafen kann, sollte nicht im Bett liegen bleiben. Denn das fördert Grübeleien und lässt das Schlafzimmer zur Problemzone werden. Lieber Aufstehen und ein Buch lesen oder ein Hörbuch hören, bis die Müdigkeit zurückkehrt. Es soll auch Menschen (vorwiegend Frauen) geben, die in solchen Schlafpausen die halbe Wohnung putzen können.

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