REGIONEN


Vergangene 26 Jahre ohne Jabrayil…

Baku, 23. August, AZERTAC

Es sind heute 26 Jahre her, seit der aserbaidschanische Rayon Jabrayil durch die Streitkräfte Armeniens okkupiert worden sind.

Der Umfang des in Folge der armenischen Annexion angerichteten Schadens scheint sehr groß zu sein, weil vor der Besetzung in der Region Jabrayil im wesentlichen Viehzucht und Weinanbau betrieben sowie Baumwolle angebaut und verarbeitet wurden,

AZERTAC zufolge besetzten armenische Streitkräfte am 23. August 1993 den Rayon Jabrayil, der vor der Okkupation eine Stadt, 4 Siedlungen und 92 Dörfer hatte. Im Rayon Jabrayil gab es vor der Okupation mehr als 14 Immobilien, 72 Mittelschulen, 8 Krankenhäuser, fünf Moscheen, 2 Museen, 129 historische Denkmäler, 149 Kulturzentren. Sie wurden ausgeplündert, zerstört und in Brand gesteckt. Darüber hinaus plünderten Armenier in Jabrayil unterirdische Ressourcen, holzten Wälder und Gärten im Rayon ab, zerstörten historische Denkmäler, reiche Wasserquellen. Jabrayil hat bei den Gefechten um Berg-Karabach seine 392 Einwohner verloren. 6 Personen von Jabrayil wurde für ihren Mut bei den Kämpfen gegen armenische Okkupanten der Titel des Nationalhelden Aserbaidschans verliehen.

52 Tausend 604 Menschen des Bezirks wurden aus ihrem Heimatland vertrieben. Die Binnenvertriebenen aus Jabrayil siedelten sich in mehr als 50 Städten und Rayons des Landes an.

Armenier fällten 800 Jahre alte Khan-Platanen, die als Symbol von Jabrayil gelten.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Nussbäume in großem Durchmesser am Straßenrand abgeholzt und zu verschiedenen Nutzungszwecken nach Armenien transportiert und ins Ausland verkauft.

Nach 24 Jahren kehrten die Bewohner ins Dorf Jojug Marjanli zurück, das in der Region Jabrayil die einzige Siedlung ist, die bei den April-Gefechten 2016 von der armenischen Okkupation befreit wurde. Das dem Erdbeben gleichgestellte Dorf Jojug Marjanli wurde in kurzer Zeit wiederhergestellt. Im Dorf wurden alle notwendigen Infrastrukturen geschaffen.

Der Wiederaufbau des besetzten Dorfes Jojuq Marjanli in der Region Jabrayil und die Rückkehr der Einwohner in ihr Heimatland zeigen, dass das aserbaidschanische Volk die Besatzung niemals akzeptieren und alle seine armenisch annektierten Gebiete befreien wird.

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