Absinken des Kaspischen Meeres im Fokus der UN-Konferenz
Baku, 7. August, AZERTAC
Am Rande der dritten UN-Konferenz zur Unterstützung von Entwicklungsländern ohne Meereszugang (englisch Landlocked Developing Countries, kurz: LLDC) in Awaza, Turkmenistan, fand ein Treffen von Regierungsvertretern der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres statt.
Im Mittelpunkt des Treffens standen zentrale Maßnahmen zur gemeinsamen Bekämpfung der negativen Auswirkungen des Absinkens des Kaspischen Meeres.
In seiner Rede hob Vizepremierminister Schahin Mustafajew das nachhaltige Wachstum des Handelsumsatzes zwischen den Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres hervor.
Er betonte, dass das dritte Kaspische Wirtschaftsforum, das im Februar dieses Jahres in Teheran stattfand, eine wichtige Rolle bei der Ausweitung der Handelsbeziehungen und der gegenseitigen Investitionen sowie bei der Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und Transport-Logistik gespielt habe.
Schahin Mustafajew wies darauf hin, dass die Problematik des Absinkens des Kaspischen Meeres bereits vom Präsidenten Aserbaidschans beim Aschgabab-Gipfel 2022 angesprochen wurde und dass derzeit Vorbereitungen im Gange seien, um das erste Treffen der fünfseitigen Expertengruppe in Baku zu organisieren.
Er erklärte außerdem, dass zur Minderung der negativen Folgen des veränderten Meeresspiegels eine verstärkte wissenschaftliche und forschungsbezogene Zusammenarbeit sowie die Umsetzung gemeinsamer Programme unerlässlich seien.