Dokumentarfilm „Harmony“ in Rom vorgestellt
Rom, 29. September, AZERTAC
In der italienischen Hauptstadt Rom ist am 28. September der Dokumentarfilm „Harmony“ vorgestellt worden. Der Film thematisiert die tief verwurzelte Tradition der Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Religionsgemeinschaften in Aserbaidschan.
An der Veranstaltung nahm Leyla Aliyeva, Vizepräsidentin der Heydar-Aliyev-Stiftung, teil. Der Film wurde gemeinsam vom Medienzentrum Baku, der Stiftung zur Förderung moralischer Werte und dem Staatskomitee für die Zusammenarbeit mit religiösen Organisationen Aserbaidschans produziert. Ausführende Produzentin ist Arzu Aliyeva, Leiterin des Medienzentrums Baku.
An der Präsentation nahmen neben der aserbaidschanischen Delegation hochrangige Vertreter des Heiligen Stuhls, Leiter diplomatischer Vertretungen, führende Religionsvertreter sowie Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften teil.
Vor der Filmvorführung wurde eine Ausstellung über das reiche religiöse und kulturelle Erbe Aserbaidschans sowie seine jahrhundertealten multikulturellen Werte gezeigt.
Der aserbaidschanische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Ilgar Mukhtarov, betonte, dass der Film die Geschichte von drei jungen Frauen unterschiedlicher Glaubensrichtungen erzählt, die ihre gemeinsame Heimat Aserbaidschan verbindet.
Auch Kardinal George Jacob Koovakad, Präfekt des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog des Heiligen Stuhls, würdigte den Film in einer von Pater Laurent Basanese verlesenen Botschaft. „Harmony“ zeige die Tradition des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Glaubensgemeinschaften in Aserbaidschan vor dem Hintergrund von Multikulturalismus und gegenseitigem Respekt.
Ramin Mammadov, Vorsitzender des Staatskomitees für die Zusammenarbeit mit religiösen Organisationen, erklärte, dass sich in Aserbaidschan über Jahrhunderte eine Kultur des Multikulturalismus, des gegenseitigen Respekts und des friedlichen Zusammenlebens entwickelt habe.
Die Präsentation endete mit der Vorführung des Dokumentarfilms „Harmony“, der weiterhin auf internationalen Festivals und bei Filmveranstaltungen gezeigt wird.