Aserbaidschan baut Zusammenarbeit mit der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit aus
Baku, 31. August, AZERTAC
Aserbaidschan baut seine Zusammenarbeit mit der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) aus und gewinnt dabei als strategisches Bindeglied zwischen Asien und Europa zunehmend an Bedeutung.
Aserbaidschan ist seit 2015 Dialogpartner der SOZ. Die Organisation vereint zehn Mitgliedstaaten und umfasst einen bedeutenden Teil Eurasiens mit großen Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Energiemärkten. Für Aserbaidschan bietet die Zusammenarbeit insbesondere Möglichkeiten in den Bereichen Handel, Energie, Verkehr, Logistik, Investitionen und Sicherheit.
Die strategische Bedeutung des Landes ergibt sich vor allem aus seiner geografischen Lage am Kaspischen Meer und an der Schnittstelle zwischen Zentralasien, dem Südkaukasus, der Türkei und Europa. Mit dem Mittleren Korridor, dem Internationalen Nord-Süd-Transportkorridor, dem Hafen von Baku sowie wichtigen Energieprojekten verfügt Aserbaidschan über zentrale Verbindungen zwischen Ost und West sowie Nord und Süd.
In den vergangenen Jahren haben sich die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen Aserbaidschans zu den SOZ-Staaten, insbesondere zu China und den zentralasiatischen Ländern, deutlich intensiviert. Die strategische Partnerschaft mit China und die wachsende Zusammenarbeit im Rahmen des Mittleren Korridors stärken dabei die Position Aserbaidschans als Transit- und Logistikdrehscheibe Eurasiens.
Nach Einschätzung von AZERTAC liegt die besondere Stärke der Zusammenarbeit darin, die wirtschaftliche Größe und die Märkte der SOZ mit den Verkehrs-, Energie- und Logistikmöglichkeiten Aserbaidschans zu verbinden. Damit könnte das Land seine Rolle als wichtige Brücke zwischen den asiatischen Märkten und Europa weiter ausbauen.