Aserbaidschan berät über Klimapolitik und CO₂-Strategie
Baku, 30. April, AZERTAC
Die Staatliche Kommission für Klimawandel hat in Baku ihre jüngste Sitzung abgehalten.
Im Mittelpunkt standen Entwürfe eines neuen Klimagesetzes sowie einer langfristigen Strategie für eine kohlenstoffarme Entwicklung. Zudem wurden mögliche Auswirkungen des EU-Mechanismus zur CO₂-Grenzsteuer (Carbon Border Adjustment Mechanism, kurz CBAM) auf die aserbaidschanische Wirtschaft erörtert.
Vizepremier Samir Scharifov betonte die Fortschritte des Landes in der Klimapolitik und verwies auf das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2035 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken. Auch die Ergebnisse der COP29 in Baku wurden als wichtiger Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung hervorgehoben.
Im Rahmen der Sitzung wurde zudem über die Vorbereitung auf die COP31 im Jahr 2026 in der Türkei informiert. Abschließend beschlossen die Teilnehmer die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung zentraler Klimadokumente.