Aserbaidschan und Italien erörtern strategische Partnerschaft
Baku, 26. Juni, AZERTAC
Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov hat heute ein Telefongespräch mit dem italienischen Vize-Ministerpräsidenten und Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit, Antonio Tajani, geführt. Dabei wurden der aktuelle Stand und die Perspektiven der strategischen Partnerschaft zwischen Aserbaidschan und Italien erörtert.
Beide Minister würdigten den intensiven politischen Dialog auf hoher Ebene zwischen den beiden Ländern. In diesem Zusammenhang betonten sie, dass der Staatsbesuch des italienischen Präsidenten Sergio Mattarella in Aserbaidschan im vergangenen Herbst, die Sitzung der zwischenstaatlichen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit im Januar dieses Jahres sowie der Besuch der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Aserbaidschan im Mai den strategischen Charakter der bilateralen Beziehungen und die dynamische Entwicklung der auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Zusammenarbeit verdeutlichen.
Die Seiten unterstrichen die Bedeutung der Fortsetzung des politischen Dialogs und gegenseitiger Besuche sowie des weiteren Ausbaus der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Energie, Verkehr, Industrie, Investitionen, Bildung und anderen Sektoren. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass das für diesen Herbst geplante aserbaidschanisch-italienische Wirtschaftsforum eine wichtige Plattform zur Vertiefung der bilateralen Wirtschaftspartnerschaft darstellen wird.
Die Minister hoben zudem die Bedeutung der für September dieses Jahres geplanten Konferenz hervor, die gemeinsam mit The European House – Ambrosetti organisiert wird und zur Weiterentwicklung des wirtschaftlichen und politischen Dialogs zwischen Aserbaidschan und Italien beitragen soll.
Beide Seiten würdigten die enge Zusammenarbeit im Energiesektor und betonten, dass die Kooperation zwischen SOCAR und Italiana Petroli, einschließlich der Übernahme des Unternehmens, zu den wichtigen Bereichen der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zählt.
Sie unterstrichen die Bedeutung der Ausweitung gegenseitig vorteilhafter Wirtschaftsprojekte sowie der Erschließung neuer Kooperationsmöglichkeiten.
Abschließend tauschten die Minister Meinungen zu Fragen der regionalen Sicherheit aus, darunter zur Friedensagenda im Südkaukasus nach dem Konflikt sowie zur aktuellen Lage im Nahen Osten.