Aserbaidschan und Vatikan beraten über engere Zusammenarbeit im Gesundheitswesen
Baku, 12. Mai, AZERTAC
Aserbaidschan und die Vatikanstadt haben Gespräche über eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen geführt. Im Mittelpunkt der Gespräche in Baku standen insbesondere die Pädiatrie sowie gemeinsame Projekte zum Schutz der Kindergesundheit, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Der aserbaidschanische Gesundheitsminister Teymur Musayev hob bei dem Treffen mit einer Delegation unter Leitung von Titsiano Onesti, dem Präsidenten des Kinderkrankenhauses Bambino Gesù, die Entwicklung der bilateralen Beziehungen hervor. Diese würden durch die Politik von Präsident Ilham Aliyev sowie durch humanitäre Initiativen der Heydar-Aliyev-Stiftung unter Führung von Mehriban Aliyeva gestärkt.
Musayev verwies auf umfassende Reformen im aserbaidschanischen Gesundheitssystem, darunter den Ausbau moderner Infrastruktur, die Eröffnung neuer Kliniken sowie Fortschritte in der digitalen Gesundheitsversorgung. Besonders Fortschritte gebe es in den Bereichen Pädiatrie, Thalassämie sowie Mutter-Kind-Gesundheit.
Beide Seiten betonten zudem die Bedeutung eines bereits unterzeichneten Memorandum of Understanding zwischen der Heydar-Aliyev-Stiftung, dem Gesundheitsministerium und dem Bambino-Gesù-Kinderkrankenhaus. Dieses sehe unter anderem den Austausch medizinischer Fachkräfte, gemeinsame Forschungsprojekte und Weiterbildungsprogramme vor.
Die vatikanische Delegation würdigte die Entwicklungen im aserbaidschanischen Gesundheitswesen, insbesondere im Umgang mit erblichen Krankheiten wie Thalassämie, und bezeichnete die Vereinbarung als Grundlage für künftige gemeinsame Initiativen.