US-Experte: Aserbaidschan spielt in der Region eine zunehmend größere Rolle
Washington, 8. August, AZERTAC
„Insbesondere im vergangenen Jahr haben die Rolle Aserbaidschans und seine internationalen Beziehungen deutlich an Bedeutung gewonnen. Angesichts der Entwicklungen auf dem Weg zu einem Friedensabkommen und der derzeitigen Beziehungen zu den USA erleben wir hier große Fortschritte.“
Das sagte Dr. Eric Rudenshiold, Forschungsdirektor des Caspian Policy Center, gegenüber AZERTAC anlässlich des Jahrestages des Treffens der Staats- und Regierungschefs der USA, Aserbaidschans und Armeniens im Weißen Haus am 8. August vergangenen Jahres.
Der US-Experte verwies auf Fortschritte beim TRIPP-Eisenbahnprojekt in Armenien und äußerte die Erwartung, dass in den kommenden Monaten der Grundstein für das Projekt gelegt werde. Die Ausweitung der Verkehrsverbindungen und der Bau einer zusätzlichen Eisenbahnstrecke würden den Mittleren Korridor für internationale Investoren und Unternehmen wirtschaftlich attraktiver machen.
Zugleich verwies Rudenshiold auf positive Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Armenien und Aserbaidschan sowie auf zahlreiche Beispiele für Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen. Dies sei für die Umsetzung des Friedens von großer Bedeutung.
Darüber hinaus verwies er auf die Zusammenarbeit im C6-Format und das Treffen in Tscholpon-Ata. Aserbaidschan spiele insgesamt in der erweiterten Region eine zunehmend größere Rolle, und dieser Trend werde sich seiner Einschätzung nach fortsetzen.