Aserbaidschan unterstützt kleine Inselentwicklungsländer beim Schutz ihres Welterbes
Internationale Hilfsinitiative Aserbaidschans auf globalem UNESCO-Forum vorgestellt
Baku, 23. Juli, AZERTAC
Im Rahmen der 48. Tagung des Welterbekomitees der UNESCO im südkoreanischen Busan hat Aserbaidschan ein neues internationales Programm zur Unterstützung der kleinen Inselentwicklungsländer (Small Island Developing States – SIDS) vorgestellt.
Wie die Ständige Vertretung der Republik Aserbaidschan bei der UNESCO AZERTAC mitteilte, wurde bei einer hochrangigen Veranstaltung des Welterbezentrums zum Thema „Welterbestrategie für SIDS“ die „Internationale technische Hilfsinitiative der Republik Aserbaidschan zur Stärkung der Kapazitäten kleiner Inselentwicklungsländer auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe“ vorgestellt.
Die Initiative zielt darauf ab, die institutionellen und fachlichen Kapazitäten der SIDS zu stärken sowie Experten- und technische Unterstützung bei der Aufnahme einzigartiger Kultur- und Naturstätten dieser Staaten in die UNESCO-Welterbeliste zu leisten. Das Programm wird vom Institut für Zertifizierung in Kultur und Bildung entwickelt und umgesetzt.
Der Ständige Vertreter Aserbaidschans bei der UNESCO, Elman Abdullayev, erklärte, das Programm solle einen zusätzlichen Beitrag zu den Aktivitäten der UNESCO in diesem Bereich leisten. Es berücksichtige insbesondere die spezifischen Bedürfnisse der SIDS und unterstütze sie dabei, den Herausforderungen des Klimawandels für den Schutz des Welterbes wirksam zu begegnen.
Der Direktor des UNESCO-Welterbezentrums, Lazare Eloundou, würdigte die Bedeutung des Programms und dankte Aserbaidschan für seine Unterstützung der kleinen Inselentwicklungsländer.
Nach Angaben der Veranstalter stellt die aserbaidschanische Initiative einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der internationalen Solidarität, zum Austausch von Erfahrungen beim Schutz des Weltkultur- und Naturerbes sowie zum Kapazitätsaufbau in den SIDS und anderen besonders gefährdeten Staaten dar.