Außenministerium Aserbaidschans äußert sich zu zunehmenden Spannungen im internationalen Sicherheitsumfeld
Baku, 9. Juni, AZERTAC
„Es ist bekannt, dass im gegenwärtigen internationalen Sicherheitsumfeld die zunehmenden Spannungen und anhaltenden bewaffneten Konflikte in verschiedenen Regionen, einschließlich der Ukraine und des Nahen Ostens, weiterhin eine ernsthafte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit darstellen“, erklärte das Außenministerium Aserbaidschans in einer Stellungnahme.
In der Mitteilung heißt es weiter: „Leider gibt es Fälle, in denen aserbaidschanische Staatsbürger in solchen Gebieten infolge bewaffneter Auseinandersetzungen und militärischer Operationen getötet wurden oder unterschiedliche Verletzungen erlitten haben.
Solche Vorfälle zeigen erneut, dass die Sicherheitsrisiken in und in der Nähe von Konfliktzonen äußerst hoch sind und eine ernsthafte Gefahr für das Leben und die Gesundheit unserer Bürger darstellen, die in diese Regionen reisen oder dort tätig sind.
In diesem Zusammenhang rufen wir unsere Bürger erneut dazu auf, die Sicherheitslage vor Auslandsreisen sorgfältig zu prüfen, die Warnungen und Empfehlungen der staatlichen Behörden zu berücksichtigen und Reisen in Konflikt- und Kriegsgebiete zu vermeiden.
Außerdem betonen wir erneut, dass jede Form der Beteiligung von Bürgern an bewaffneten Konflikten und militärischen Operationen auf dem Gebiet fremder Staaten, sei es als Söldner oder auf freiwilliger Basis, nach der Gesetzgebung Aserbaidschans strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.
Die diplomatischen Vertretungen und Konsulate der Republik Aserbaidschan setzen ihre Tätigkeit fort, um die Rechte und Interessen unserer Bürger im Ausland zu schützen.
Darüber hinaus ist es für jeden Bürger von besonderer Bedeutung, verantwortungsvoll mit der eigenen Sicherheit umzugehen und risikoreiche Aktivitäten zu vermeiden.
Das Außenministerium verfolgt weiterhin aufmerksam die Entwicklungen im Zusammenhang mit der internationalen Lage.“