Chinesische Firmen machen USA an Weltbörsen Konkurrenz
Baku, 29. Dezember, AZERTAC
Apple, die Google-Mutter Alphabet und Microsoft sind auch 2017 die Lieblinge der Anleger gewesen. Die drei US-Technologie- und Internetkonzerne stehen erneut an der Spitze der 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens EY hervorgeht.
Chinesische Internetfirmen holen aber kräftig auf. So konnten die Internetkonzerne Tencent Holdings und Alibaba ihren Börsenwert binnen Jahresfrist mehr als verdoppeln und in die Top Ten vorstoßen.
Aus Deutschland schafften es immerhin die Firmen SAP, Siemens, Bayer, Allianz, BASF und Volkswagen Stammaktien unter die Top 100 der globalen Börsengiganten. In der Summe waren sie mit 662 Milliarden Dollar etwa gerade einmal so viel wert wie der Softwarekonzern Microsoft allein.
Als europäisches Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert kam der niederländische Energiekonzern Royal Dutch Shell auf Rang 17. "Obwohl die europäische Wirtschaft sich derzeit deutlich erholt, spielen Europas Top-Konzerne an den Weltbörsen nur eine untergeordnete Rolle", sagte EY-Deutschland-Chef Hubert Barth.
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Insgesamt rangieren 24 europäische Unternehmen unter den ersten hundert und damit so viele wie vor einem Jahr. Aus Asien schafften 22 und damit drei Konzerne mehr den Sprung in die Top-Liga. Mit Abstand die meisten Unternehmen kommen nach wie vor aus Nordamerika, auch wenn sich ihre Anzahl von 57 auf 54 verringerte.
Der kumulierte Marktwert aller 100 Unternehmen stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast 26 Prozent auf 20,2 Billionen Dollar. Die US-Unternehmen vereinten mit 12,2 Billionen Dollar etwa 60 Prozent des Gesamtvolumens auf sich.