Erste Aserbaidschanerin auf dem Everest berichtet über ihren Weg
Baku, 23, April, AZERTAC
Die aserbaidschanische Alpinistin Vafa Musayeva, erste Frau ihres Landes auf dem Mount Everest, hat ihren Aufstieg als Ergebnis jahrelanger Disziplin und persönlicher Opfer beschrieben. In einem Interview erklärte die mit der Medaille „Tərəqqi“ (Fortschritt) ausgezeichnete Sportlerin, dass sie seit ihrem Einstieg in den Alpinismus im Jahr 2016 einen Großteil ihres Lebens dem Training und Expeditionen gewidmet habe.
Musayeva betonte zudem, dass Bergsteigen nicht nur eine körperliche, sondern auch eine mentale Herausforderung sei. Besonders prägend sei für sie die Erfahrung am Everest gewesen, die sie vor allem Geduld und das richtige Timing gelehrt habe. Trotz Risiken und hoher Kosten halte sie den Aufstieg für wertvoll, da er zu persönlicher Entwicklung beitrage.
Neben ihrer sportlichen Karriere arbeitet Musayeva als Englischlehrerin. Für die Zukunft plant sie weitere Expeditionen – nach Möglichkeit mit Unterstützung von Sponsoren – und zieht auch Projekte im Film- und Medienbereich in Betracht.