Fast 600 aserbaidschanische Bürger aus Konfliktgebieten zurückgekehrt
Baku, 8. Juli, AZERTAC
„In verschiedenen Regionen der Welt herrscht weiterhin Instabilität. Aserbaidschanische Bürger, die ins Ausland reisen, sollten mögliche Risiken berücksichtigen und im Falle einer Notlage die Anweisungen und Warnungen der zuständigen Behörden des jeweiligen Landes oder Gebiets befolgen“, sagte das der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ayman al-Safadi, dem jordanischen stellvertretenden Premierminister und Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Auslandsjordanier.
Laut dem Minister wurden in den vergangenen Jahren die Aufenthaltsorte von fast 600 aserbaidschanischen Bürgern ermittelt, die in solche Situationen geraten waren, und ihre Rückkehr nach Aserbaidschan sichergestellt. „Die Arbeit in diesem Bereich wird fortgesetzt“, fügte Bayramov hinzu.
Der Minister wies darauf hin, dass aserbaidschanische Bürger in verschiedenen Regionen der Welt an bewaffneten Konflikten beteiligt seien. In einigen Fällen würden Menschen durch unterschiedliche Versprechungen in solche Konflikte hineingezogen. Bayramov erinnerte daran, dass die Teilnahme an bewaffneten Konflikten im Ausland gegen die Gesetzgebung Aserbaidschans verstoße und in bestimmten Fällen sogar zum Entzug der aserbaidschanischen Staatsbürgerschaft führen könne.