Internationales Forum in Taschkent: Usbekistan, Aserbaidschan und Europa stärken Beziehungen
Taschkent, 19. August, AZERTAC
Unter dem Titel „Usbekistan, Aserbaidschan und Europa: Zusammenarbeit für gemeinsame Entwicklung“ findet in Taschkent eine hochrangige internationale Konferenz statt. Die Veranstaltung, die vom Internationalen Nizami Ganjavi-Zentrum (NGIC) organisiert und von verschiedenen usbekischen Regierungsinstitutionen unterstützt wird, bringt ehemalige Staats- und Außenminister sowie Vertreter von EU-Institutionen zusammen.
Ein zentrales Thema der Konferenz ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den drei Regionen – Zentralasien, Südkaukasus und Europa – insbesondere im Bereich des Transports und der Logistik. Bakhromjon Sotivoldiyev, Abteilungsleiter am Institut für strategische und interregionale Studien (ISRS), wies in seiner Rede darauf hin, dass Usbekistan als Binnenland dringend alternative Transportrouten benötige.
Sotivoldiyev hob die Rolle Aserbaidschans hervor: „Usbekistan nutzt die Transitmöglichkeiten Aserbaidschans, um über den Kaukasus und das Schwarze Meer einen Zugang zum europäischen Markt zu schaffen.“ Er fügte hinzu, dass Aserbaidschan diese Bemühungen aktiv unterstütze und seine Infrastruktur dafür bereitstelle.
Weitere Redner unterstrichen die wachsende Bedeutung des Dialogs zwischen diesen geografischen Räumen und verwiesen darauf, dass die aktive Außenpolitik Usbekistans unter Präsident Shavkat Mirziyoyev widerspiegelt. Die Teilnehmer des Forums würdigten die zunehmenden gemeinsamen Projekte zwischen Usbekistan und Aserbaidschan in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und humanitäre Zusammenarbeit.