Iran: Mindestens 45 Tote durch Hochwasser
Baku, 30. März, AZERTAC
Im Südwesten Irans sind nach starken Regenfällen mindestens elf Dörfer evakuiert worden. Berichten staatlicher Medien zufolge ist die Zahl der Toten auf mindestens 45 Menschen gestiegen. Weitere starke Niederschläge werden erwartet. Die Polizei wiederholte Aufrufe, unnötige Reisen in der Region zu vermeiden.
Bereits vergangene Woche mussten mehr als 120.000 Menschen aufgrund der Flutkatastrophe ihre Häuser räumen und in Notunterkünften untergebracht werden. Hunderte wurden verletzt.
Viele Iraner befinden sich wegen der persischen Neujahrsferien auf Reisen - auch in den Flutgebieten - und können nun bis auf Weiteres nicht in ihre Städte zurück. Landesweit sind Straßen gesperrt, zahlreiche Inlandsflüge wurden gestrichen, auch der Zugverkehr in einigen Provinzen ist durch die Flut gestört.
Die Regierung hat in mindestens zwölf Provinzen, auch in der Hauptstadt Teheran, die höchste Alarmstufe ausgerufen. Am schlimmsten sei die Lage weiterhin in Schiras, der Hauptstadt der südlichen Provinz Fars.