Khazar Ibrahim: Es gibt jetzt ein zunehmendes Vertrauen zwischen Aserbaidschan und Armenien
Washington, 19. August, AZERTAC
Der aserbaidschanische Botschafter in den USA, Khazar Ibrahim, gab dem „Washington Examiner“ ein Interview, in dem er über die Rolle von US-Präsident Trump im Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien sprach.
Ibrahim lobte Präsident Trump als „wahren Führer und Friedensstifter“. Er betonte, dass die neue US-Regierung ein natürliches Interesse daran habe, Frieden und Entwicklung in der Region zu fördern. „Wir haben in dieser Richtung zusammengearbeitet“, sagte der Botschafter. „Wir sind uns einig, dass weitere Anstrengungen notwendig sind, um das Abkommen zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Gleichzeitig haben wir die Notwendigkeit hervorgehoben, den Frieden zwischen unseren Ländern zu erhalten und zu stärken.“
Der Botschafter betonte zudem, dass das Abkommen zwischen den Außenministern beider Länder die Unveränderlichkeit des Vertrags festigt. Das einzige verbleibende Hindernis sei die armenische Verfassung, die Gebietsansprüche gegen Aserbaidschan enthält.
Der aserbaidschanische Diplomat wies in seinem Interview darauf hin, dass es seit der Unabhängigkeit nie einen echten Frieden zwischen den beiden Ländern gegeben habe und es an Vertrauen fehlte. Es gibt jetzt ein zunehmendes Vertrauen zwischen Aserbaidschan und Armenien, fügte er hinzu. „Wir hoffen, dass die Bestimmung in der armenischen Verfassung sehr bald geändert wird und wir dann mit Freude das endgültige Friedensabkommen unterzeichnen können“, so der Botschafter.
Abschließend sagte Khazar Ibrahim, dass es einen globalen Führer brauche, der den Friedensprozess unterstützen könne, und sah in Donald Trump diesen globalen Anführer.