Kritik an „The Guardian“ wegen Garabagh-Berichts
London, 4. September, AZERTAC
Der Vorsitzende des Zentrums für Menschenrechtsförderung, Professor Amir Aliyev, hat die britische Zeitung „The Guardian“ wegen eines aus seiner Sicht einseitigen Beitrags zu einem Dokumentarfilm über den Garabagh-Konflikt kritisiert.
In einem Schreiben an die Zeitung forderte Aliyev, auch die Perspektiven von vertriebenen Aserbaidschanern sowie der Opfer und Überlebenden des Völkermords von Chodschali zu berücksichtigen. Der Beitrag lasse wichtige historische Fakten, darunter die Vertreibung von mehr als einer Million Aserbaidschanern, außer Acht.
Aliyev verwies zudem auf internationale Gerichts- und UN-Entscheidungen zur territorialen Integrität Aserbaidschans und rief „The Guardian“ zu einer ausgewogeneren Berichterstattung auf. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund der laufenden Bemühungen um eine Aussöhnung zwischen Aserbaidschan und Armenien wichtig.