Märkische Oderzeitung: “Aserbaidschan ist kaukasischer Tiger”
Berlin, den 14. April (AZERTAG). In der deutschen Zeitung “Märkische Oderzeitung” wurde ein Artikel mit dem Titel “Aserbaidschan rückt in den Fokus deutscher Wirtschaftsinteressen” über die deutsch-aserbaidschanischen Wirtschaftsbeziehungen veröffentlicht.
Im Artikel wird es berichtet, dass sich die Außenminister beider Länder, Guido Westerwelle und Elmar Mammadyarov, beim Treffen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku auf den notwendigen bilateralen Vertrag -die Gründung einer Auslandshandelskammer verständigten. Fast überall in der Welt ist die deutsche Wirtschaft durch Auslandshandelskammern (AHK) vertreten. Im Hinblick darauf hat die Vereinbarung über die Gründung der AHK eine kolossale Bedeutung.
Grund für die Eile ist der Bau- und Wirtschaftsboom, der das Land am Kaspischen Meer nach 2005 erfasst hat. Die deutsche Wirtschaft ist in Aserbaidschan sehr gefragt, beschreibt Florian Schröder, geschäftsführender Vorstand des Deutsch-Aserbaidschanischen Wirtschaftsverbandes (DAWF), die Situation. Der DAWF wird den Grundstock für die AHK bilden und Schröder kennt Aserbaidschan seit neun Jahren von innen. “500 Prozent habe das Wirtschaftswachstum seit 2005 betragen”, rechnet Schröder vor - Aserbaidschan ist schon heute der größte Investor im Nachbarland Georgien und so etwas wie der “kaukasische Tiger”.
Aserbaidschaner freuen sich auf das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) am 26. Mai. Die Leitung des Landes bereitet parallel bereits eine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2020 vor und überlegt, gemeinsam mit Georgien auch für eine Fußball-Europameisterschaft zu kandidieren. Bei den Importen nach Aserbaidschan spielt Deutschland mit 644 Millionen Euro die Rolle des drittwichtigsten Handelspartners und bedient die ganze Palette von Baumaterialien bis Nahrungsmitteln, berichtet “Märkische Oderzeitung”.