Präsident von Kirgisien besuchte Milli Medschlis
Baku, den 9. April (AZERTAG). Die zu einem Besuch in Aserbaidschan weilende Vorsitzende des Föderalen Rates der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, Frau Valentina Matwijenko, hat am 9.April die Nationalversammlung (Milli Medschlis) der Republik Aserbaidschan besucht.
Vor dem Gebäude des Paralments wurde der russische Gast von dem Vorsitzenden von Milli Medschlis (MM) Ogtay Asadov und anderen Amtspersonen begrüßt.
Frau Valentina Matwijenko machte sich zunächst mit dem Sitzungssaal von Milli Medschlis vertraut, schätzte die geschaffenen Bedingungen hoch ein.
Hiernach trug sie sich in das Ehrenbuch von MM ein.
Zunächst fand ein Treffen von dem Vorsitzenden von Milli Medschlis, Ogtay Asadov, und der Vorsitzenden des Föderalen Rates der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, Frau Valentina Matwijenko, unter vier Augen statt.
Das Treffen wurde ferner in einer breiten Zusammensetzung fortgesetzt.
Beim Treffen erzählte O.Asadov über die historischen Wurzeln der aserbaidschanisch-russischen Beziehungen und wies darauf hin, dass diese Beziehungen dank den gemeinsamen Bemühungen der Staatschefs auf ein strategisches Niveau gebracht wurden.
Er unterstrich, dass der Besuch der Vorsitzenden des Föderalen Rates der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, Frau Valentina Matwijenko, in Aserbaidschan zum weiteren Ausbau dieser Beziehungen beitragen wird.
Es wurde festgestellt, dass bisher zwischen Aserbaidschan und der Russischen Föderation mehr als 160 zwischenstaatliche Dokumente unterschrieben wurden, der Handelsumsatz mehr als bei rund 2 Milliarden 800 Millionen Dollar lag.
Man hob hervor, dass es für eine allseitige Entwicklung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Russland solide Rechtsgrundlagen gibt.
Vorsitzender von Milli Medschlis betonte auch die große Rolle der Parlamente bei der Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Frau Valentina Matwijenko sagte, dass feste Freundschaftsbeziehungen der Staatschefs dafür breite Möglichkeiten schaffen, die Zusammenarbeit weiter zu entwickln.
Vorsitzende des Föderativen Rates betonte, dass Aserbaidschan nach der Wiederherstellung seiner Staatsunabhängigkeit in verflossenen 20 Jahren einen großen Entwicklungsweg ging, in der internationalen Arena ein hohes Ansehen genoss.
Ein drastisches Beispiel dafür führte Frau Valentina Matwijenko an, dass Aserbaidschan in den letzten Jahren zum Gastgeber zahlreicher internationaler Veranstaltungen, einschließlich des Eurovision Song Contest wurde, außerdem zu den Kandidatenstädten für Austragung der Olympischen Spiele 2020 gehört.
Der Gast betonte auch die Wichtigkeit der weiteren Stärkung der Rechtsgrundlage in Hinsicht auf den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Es wurde festgestellt, dass ein neuer Abkommensentwurf für den gegenseitigen Schutz von Investitionen vorbereitet wird.
Vorsitzende des Föderativen Rates nahm ihre Haltung auch zum Berg-Karabach-Konflikt ein und verwies darauf, Russland bemühe sich um die Lösung dieses Problems im Rahmen der Minsk -Gruppe der OSZE. Russland sei für die Beilegung des Konfliktes im Rahmen der Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates, des Völkerrechts der Normen und Prinzipien, der territorialen Integrität von Staaten, sagte Frau Valentina Matwijenko. Der neu gewählte russische Präsident Wladimir Putin ist mit Details dieses Problems gut vertraut und wird seine Anstrengung in Richtung einer frielichen Beilegung des Konfliktes verstärken, nachdem er als Präsident in Funktion tritt.
Bei dem Treffen wurde eine breite Palette von Themen diskutiert, fand auch ein Meinungsaustausch über die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Regionen Aserbaidschans und Russlands, den Umweltbereich, insbesondere eine Kooperation für eine gemeinsame Lösung von ökologischen Problemen von grenzüberschreitenden Gewässern und dem Kaspisee statt.