Präsidenten-Assistent: Es gibt aktive Desinformationswellen gegen Aserbaidschan
Suscha, 20. Juli, AZERTAC
„Die Zeitschrift Molla Nasraddin hat auch in der Zeit ihrer Veröffentlichung in Baku gegen Misstrauen und Unwissenheit gekämpft und gleichzeitig die aserbaidschanische Sprache gefördert. Das war wahrlich ein großer Kampf, ein psychologischer Krieg.“
Das sagte Hikmat Hajiyev, Präsidenten-Assistent des der Republik Aserbaidschan und Leiter der Abteilung für Außenpolitik in der Präsidialverwaltung, bei seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie des 3. Globalen Medienforums in Suscha zum Thema „Digitale Transformation: Medien- und Informationssicherheit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“.
Der Präsidenten-Assistent betonte zudem, dass Aserbaidschan während des 44-tägigen Vaterlandskrieges mit massiver Desinformation konfrontiert war und hob hervor, dass die einheimischen Medien sich aktiv gegen diese Angriffe zur Wehr gesetzt haben.
Er wies darauf hin, dass bei dem 3. Globalen Medienforum in Suscha aktuelle Themen angesprochen werden und die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz hervorgehoben wird. Hajiyev sagte weiter: „Die Wahrheit hat sich verändert und ist großen Bedrohungen ausgesetzt. Fakten und Zahlen in den Nachrichten vermitteln kein vollständiges Bild mehr. Die Menschen messen Überzeugungen mehr Bedeutung bei“, fügte er hinzu.
Laut dem Präsidenten-Assistenten erlebt Aserbaidschan derzeit aktive Desinformationswellen.
„Als Menschheit ist es unsere Niederlage, dass wir soziale Medien nicht zu kontrollieren vermögen. Das schafft ein großes Chaos. Internationale Institutionen und Organisationen müssen ethische Standards für künstliche Intelligenz berücksichtigen. Heute sprechen wir über eine digitalisierte Medienwelt, die unsere Denkweise beeinflusst. Wir führen einen Kampf gegen Maschinen. Die Menschheit hat neue Denkweisen und Plattformen geschaffen. Sie denken fast wie wir“, erklärte Hajiyev.