Präsidentin der UN-Generalversammlung: WUF13 will Maßnahmen gegen Wohnraumkrise stärken
Baku, 18. Mai, AZERTAC
„Bezahlbarer, sicherer und menschenwürdiger Wohnraum für alle ist ein grundlegendes Menschenrecht und die Basis für Würde, Gesundheit, Sicherheit und Chancengleichheit. Dennoch haben weiterhin viel zu viele Menschen keinen Zugang dazu. Weltweit leben mehr als 1,1 Milliarden Menschen in informellen Siedlungen oder Slums, über 300 Millionen sind obdachlos“, sagte Annalena Baerbock, Präsidentin der 80. UN-Generalversammlung, in einer Videobotschaft zur Eröffnung des Weltstädteforums WUF13 in Baku.
“Das Weltstädteforum finde in einer entscheidenden Phase statt und biete die Möglichkeit, Maßnahmen gegen die globale Wohnraumkrise zu verstärken und zugleich die Herausforderungen nachhaltiger Urbanisierung stärker in den Fokus zu rücken, sagte Baerbock. Zugleich betonte sie, dass es für eine Krise dieses Ausmaßes keine einfachen Lösungen gebe. Der Bau von mehr Wohnraum sei zwar unerlässlich, allein jedoch nicht ausreichend”, betonte die Präsidentin der UN-Generalversammlung.